Tourismus: Duftende Wiesen statt Güllegestank
Aktualisiert

TourismusDuftende Wiesen statt Güllegestank

Im Frühling stinkt es zuweilen gewaltig zum Himmel. Doch Touristen in Graubünden sollen bald besser vor lästigen Gerüchen aus der Landwirtschaft geschützt werden.

Die Bündner Kantonsregierung will in den nächsten Jahren 1,64 Millionen Franken ausgeben, damit Touristen nicht allzu stark unter stinkender Gülle zu leiden haben. Das Geld fliesst in Form von Förderungsbeiträgen in ein mehrjähriges Projekt, das zum Ziel hat, Ammoniak-Emissionen zu verhindern. Die Bündner Regierung will so das Image der Landwirtschaft im Tourismuskanton verbessern, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Das Übel soll unter anderem an der Wurzel gepackt werden, indem Massnahmen bei der Fütterung von Milchkühen ergriffen werden. Weniger Güllegestank soll es auch durch den Einsatz von «Schleppschlauchverteilern» geben.

Die Kantonsregierung hat für die Gestankreduzierung ein konkretes Ziel definiert: Um «rund neun Prozent» sollen die lästigen Grüche bis 2016 verringert werden.

(sda)

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