Aktualisiert 10.11.2013 17:51

Personalsuche«Dunkelhäutige Polizisten sind verständnisvoller»

Die Stadt Zürich will gezielt Personen mit Migrationshintergrund rekrutieren. Laut Polizeivorsteher Richard Wolff sollte das Korps möglichst ein Abbild der Gesellschaft sein.

von
kmo
«Das Ziel besteht darin, dass man an der Langstrasse beispielsweise auch dunkelhäutige Polizeiangehörige antrifft, die Kontrollen durchführen»: Der Stadtzürcher Polizeivorsteher Richard Wolff.

«Das Ziel besteht darin, dass man an der Langstrasse beispielsweise auch dunkelhäutige Polizeiangehörige antrifft, die Kontrollen durchführen»: Der Stadtzürcher Polizeivorsteher Richard Wolff.

Das Polizeikorps soll in seiner Zusammensetzung möglichst ein Abbild der Gesellschaft sein. Die Stadt Zürich lanciert deshalb unter dem Titel «Diversity Management» eine breite, auf mehreren Kanälen laufende Rektutierungskampagne, die Anfang nächsten Jahres startet.

Damit sollen Frauen, Personen mit Migrationshintergrund und Einwohner von Zürich angesprochen werden. Laut Polizeivorsteher Richard Wolff (AL) geht es auch darum, dass die Gesetzeshüter eine grössere Akzeptanz bei der Bevölkerung haben. «Das Ziel besteht darin, dass man an der Langstrasse beispielsweise auch dunkelhäutige Polizeiangehörige antrifft, die Kontrollen durchführen. Diese haben vielleicht auch etwas mehr Verständnis dafür, wie es ist, anders auszusehen», argumentiert er im Interview mit der «SonntagsZeitung».

Wolff ist guter Dinge, dass er im Februar als Mitglied der Stadtregierung bestätigt wird.

Hier fährt der Wolff vor

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