Grosse Rettungsaktion: Dutzende Delfine an US-Küste gestrandet
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Grosse RettungsaktionDutzende Delfine an US-Küste gestrandet

Rund 60 Delfine sind beim Kap Cod in Massachusetts gestrandet. Für 32 davon kam jede Hilfe zu spät. Solche Massenstrandungen kommen in der Gegend zwar immer wieder vor, jedoch nicht in diesem Ausmass.

von
pru

(Quelle: YouTube/<a href="http://www.youtube.com/watch?v=hxjUrQd7EVU&feature=plcp&context=C3c73700UDOEgsToPDskJp13hA1mhYnkWN1ypLSHhC">AP</a>)

An der Ostküste der USA sind gut fünf Dutzend Delfine gestrandet. Das Unglück ereignete sich auf über 40 Kilometer entlang der Küste. Während der letzten Tage stieg die Zahl der verirrten Tiere auf 59 an. 32 wurden tot aufgefunden. Sie starben vermutlich an ihren Verletzungen, die sie sich während der Strandung zugezogen haben. 27 konnten lebend geborgen werden. Darunter befanden sich auch eine schwangere Mutter und ein Jungtier. «Ich mache das seit 15 Jahren aber das ist erst die zweite Saison, in der ich so etwas zu sehen bekomme», sagt Katie Moore. Die Verantwortliche für Forschung und Rettung von Meeressäugern des Internationalen Tierschutz-Fonds war nur eine von zahlreichen Helfern, die sich um die Tiere kümmerten. Gut ein Duzend Freiwilliger unterstützte das IFAW-Team zusätzlich. Zusammen konnten sie bereits 19 Delfine zurück ins Meer bringen.

Regelmässige Massenstrandungen

Mit Gegenden in Australien und Neuseeland bildet das Kap Cod die Top Drei der Plätze mit den meisten gestrandeten Tieren. «Niemand weiss genau, weshalb Tiere stranden», erklärt Moore. Sicher ist hingegen, dass es bereits seit hunderten von Jahren solche Massenstrandungen von Walen und Delfinen beim Kap Cod gab. Moore schätzt, dass die Ursache an der topographischen Beschaffenheit des Ortes liegt. Die hakenartige Form, kurvige Strände und ausgiebige Sand und Schlammflächen verwirren die Tiere. Da Delfine zudem sehr soziale Tiere sind, halten sie zusammen. Auch in auswegslosen Situationen.

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