Dutzende Hitzetote in Südeuropa –Hochwasser in Grossbritannien
Aktualisiert

Dutzende Hitzetote in Südeuropa –Hochwasser in Grossbritannien

Die Hitze hat den Südosten und Süden Europas weiter fest im Griff. Dutzende Menschen sind an Hitzschlag gestorben. In Grossbritannien sorgten indes schwere Hochwasser für Chaos. Mindestens drei Menschen kamen in den Fluten ums Leben.

Heisse Winde aus Afrika brachten Temperaturen von bis zu 46 Grad auf die italienische Mittelmeerinsel Sizilien. In Griechenland und Rumänien wurden in vielen Regionen mehr als 40 Grad gemessen. In Montenegro und Bulgarien lagen die Temperaturen bei weit über 35 Grad.

Dutzende Menschen starben an Hitzeschlägen. Allein in Rumänien ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens

35 gestiegen.

In England und Wales haben unterdessen schwere Hochwasser enormen Schaden angerichtet und mindestens drei Menschen das Leben gekostet. Hunderte Anwohner mussten im mittelenglischen South Yorkshire vor den Fluten fliehen, weil ein Staudamm zu brechen drohte, wie die Polizei gestern mitteilte.

In Sheffield harrten rund 1000 Menschen in Notlagern aus, weil ihre Häuser unter Wasser standen. Andere Bewohner wurden in dramatischen Rettungsaktionen mit Helikoptern vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht. Andernorts trieben Autos ab, der Zugverkehr wurde lahmgelegt.

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