Aktualisiert 05.01.2011 15:10

Kälteeinbruch

Dutzende Menschen in Indien erfroren

Ungewohnt tiefe Temperaturen in Neu-Delhi und Umgebung sind für viele Obdachlose verhängnisvoll. Mindestens 41 von ihnen sind wegen Unterkühlung gestorben.

Ein Kälteeinbruch in Nordindien machen den Menschen zu schaffen.

Ein Kälteeinbruch in Nordindien machen den Menschen zu schaffen.

Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt und eisige Winde aus dem Himalaya haben im Norden Indiens Dutzende Menschen das Leben gekostet. Fünf Menschen seien über Nacht erfroren und die Zahl der Todesopfer damit auf 41 gestiegen, sagte ein Sprecher des am stärksten von der Kälte betroffenen Unionsstaats Uttar Pradesh am Mittwoch.

Uttar Pradesh zählt zu den ärmsten Regionen Indiens, rund ein Fünftel seiner 180 Millionen Einwohner sind obdachlos. In der Hauptstadt Neu-Delhi starben in den vergangenen zwei Wochen mindestens zehn Obdachlose. Mitarbeiter von Polizei und Wohlfahrtsverbänden forderten Wohnungslose unterdessen auf, in einer der 80 Notunterkünften der Metropole zu übernachten. In Neu-Delhi war die Temperatur am Dienstag auf 3,7 Grad gefallen, die Durchschnittstemperatur in Januar liegt bei 14 Grad.

Wegen der Kälte wurden die Schulen in Neu-Delhi und dem Unionsstaat Bihar im Osten des Landes am Mittwoch für eine Woche geschlossen. (dapd)

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