Alpstein: Dutzende Touristen mussten umkehren
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AlpsteinDutzende Touristen mussten umkehren

Aufgrund der vielen Touristen war die Zufahrt zum Alpstein gesperrt. Einige Personen nahmen die Zurückweisung nur zähneknirschend zur Kenntnis.

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woz
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Nur wer einen triftigen Grund hatte, durfte am Montagnachmittag in den Alpstein fahren.

Nur wer einen triftigen Grund hatte, durfte am Montagnachmittag in den Alpstein fahren.

Keystone/Gian Ehrenzeller
Die Beschränkung galt von 14.30 bis 16.30 Uhr und wurde «wegen des grossen Zustroms von Touristen» verhängt, wie das Innerrhoder Justiz-, Polizei- und Militärdepartement mitteilte.

Die Beschränkung galt von 14.30 bis 16.30 Uhr und wurde «wegen des grossen Zustroms von Touristen» verhängt, wie das Innerrhoder Justiz-, Polizei- und Militärdepartement mitteilte.

Keystone/Gian Ehrenzeller
Die Polizei hatte an verschiedenen Zufahrtsstrecken Anhalteposten eingerichtet.

Die Polizei hatte an verschiedenen Zufahrtsstrecken Anhalteposten eingerichtet.

Keystone/Gian Ehrenzeller

Der Zugang zum beliebten Ostschweizer Wandergebiet Alpstein war am Ostermontag-Nachmittag stark eingeschränkt, um Touristen von der Region fernzuhalten. Nur wer einen triftigen Grund hatte, durfte am Montagnachmittag in den Alpstein fahren.

Die Beschränkung galt von 14.30 bis 16.30 Uhr und wurde «wegen des grossen Zustroms von Touristen» verhängt, wie das Innerrhoder Justiz-, Polizei- und Militärdepartement mitteilte. Die Polizei hatte an verschiedenen Zufahrtsstrecken Anhalteposten eingerichtet.

Nur wer einen triftigen Grund hatte, konnte in den Alpstein fahren - etwa Anwohner, Personentransporte und wichtige Güter, sagte Polizeisprecher Roland Koster auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. «Eine Wanderung hingegen ist kein triftiger Grund.»

300 Autos auf Parkplatz

So mussten Dutzende Touristen wieder umkehren. «Diese Massnahme wurde von den zurückgewiesenen Personen teils zähneknirschend zur Kenntnis genommen», so Koster.

Vor Ostern hatten die Behörden angekündigt, wegen der Corona-Pandemie den Zugang zu Parkplätzen im Alpstein bei starkem Andrang zu beschränken. Auf dem Parkplatz in Wasserauen standen laut Koster am Montagnachmittag gegen 300 Autos. Die Menschen, die angereist seien, seien nicht die üblichen Wanderer und Wanderinnen und hätten keine entsprechende Ausrüstung. Es seien Touristen, die eher am Bodensee flanieren würden, wenn sie die Möglichkeiten dazu hätten.

Schon Ende März hatte der kantonale Führungsstab von Innerrhoden dazu aufgerufen, während der Corona-Krise auf Wanderungen im Alpstein zu verzichten. Restaurants und Luftseilbahnen seien geschlossen und es stünden keine Toiletten zur Verfügung.

(woz/sda)

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