Aktualisiert 05.12.2013 17:20

VerirrtDutzende Wale in Florida gestrandet

Rund 50 Grindwale strandeten am Dienstag in den Everglades. Tierschützer versuchen nun, die verirrten Wale zu retten. Für einige kam die Hilfe bereits zu spät.

Fast 50 Kurzflossen-Grindwale sind in einem abgelegenen Teil des Everglades-Nationalparks in Florida gestrandet. Zehn von ihnen seien mittlerweile tot, sagte am Mittwoch die Sprecherin der US-Ozeanografiebehörde NOAA, Blair Mase. Vier der Tiere seien von Helfern von ihren Qualen erlöst worden, die anderen sechs seien zuvor gestorben. Die Wale waren am Dienstag entdeckt worden.

Die Art aus der Familie der Delfine lebt eigentlich in tiefen Gewässern, am Mittwoch schwammen die 46 Tiere aber nahe dem Highland Beach in weniger als einem Meter tiefen Wasser. Freiwillige betreuten die Tiere.

Aufseher konnten einige der Kurzflossen-Grindwale nach Angaben einer Sprecherin des Nationalparks bei einem ersten Einsatz bis Dienstagabend (Ortszeit) wieder aus dem seichten Wasser und vom Strand ins Meer bringen. Grindwale schwimmen laut Mase üblicherweise in grossen Gruppen, deshalb komme es bei der Spezies immer wieder zu Massenstrandungen. (sda)

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