Aktualisiert 19.11.2007 21:44

Dzemaili: «Die Nati hat keine Priorität»

Sein Kreuzbandriss ist fast ausgeheilt –Blerim Dzemaili (21) trainiert wieder. Doch für den Bolton-Profi ist die Nati noch kein Thema.

Blerim Dzemaili, wie haben Sie die Nati-Pause genutzt?

Blerim Dzemaili: Ich bin sofort nach Zürich gekommen, um die freie Zeit mit meiner Freundin und Familie zu verbringen.

Haben Sie die EM-Quali-Spiele verfolgt?

Blerim Dzemaili: Nein, wenn ich hier bin denke ich nicht an den Fussball. Ausser es spielt der FC Zürich.

Seit drei Wochen trainieren Sie wieder mit dem Team. Wie läuft es?

Blerim Dzemaili: Es geht schon sehr gut. Ich laufe zwar mit der ersten Mannschaft ein, trainiere aber mit den Reserven. Weil es da weniger intensiv zur Sache geht.

Dann sind Sie also wieder schmerzfrei?

Blerim Dzemaili: Ja, ich kann vollkommen ohne Beschwerden gegen den Ball treten. Dass ich noch Angst vor Zweikämpfen und Tacklings habe, ist ein mentales Problem.

Wann spielen Sie zum ersten Mal für die Bolton Wanderers?

Blerim Dzemaili: Eigentlich wollte ich ja bereits am 15. Dezember gegen Manchester City auf der Bank sitzen. Das ist, obwohl alles optimal läuft, wohl nicht realistisch. An Weihnachten wäre perfekt. Anfang Dezember möchte ich bereits mit den Reserven auflaufen.

Ist die Nati bereits wieder ein Thema?

Blerim Dzemaili: Nein, definitiv nicht. Ich konzentriere mich voll auf meine Gesundheit und den Klub. Die Nati hat momentan keine Priorität.

Michael Wegmann

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