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Female PowerE-Sport-Stipendium für Frauen in England

Das erste Mal bietet eine Universität in Europa ein Stipendium im E-Sport-Bereich für Frauen an. Die Universität von Roehampton möchte mit dem Projekt die Diversität steigern und der neuen Generation von Pro-Gamerinnen eine bessere Chance geben, sich im E-Sport zu etablieren.

von
Marc Gerber
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Die Universität Roehampton bietet als erste Universität in Europa ein Stipendium für Frauen an.

Die Universität Roehampton bietet als erste Universität in Europa ein Stipendium für Frauen an.

Bild:  Universität Roehampton
Gerade im E-Sport sind Frauen immer noch eine Seltenheit. Die Uni möchte mit ihrem Programm die Diversität steigern.

Gerade im E-Sport sind Frauen immer noch eine Seltenheit. Die Uni möchte mit ihrem Programm die Diversität steigern.

Die Frauen werden nicht nur bei den Games gecoacht. Sondern lernen vom Streamen bis zum organisieren von Turnieren alles.

Die Frauen werden nicht nur bei den Games gecoacht. Sondern lernen vom Streamen bis zum organisieren von Turnieren alles.

Bild:  Universität Roehampton

Darum gehts

  • Die Universität Roehampton in England bietet neu ein E-Sport-Stipendium an.

  • Dieses richtet sich nur an Frauen.

  • So möchte man die Diversität fördern und den Frauen eine bessere Chance geben, sich im E-Sport zu etablieren.

Frauen im E-Sport sind leider auch im Jahr 2020 eine Rarität. Selbst auf einer Lan-Party sind meist über 90% der Teilnehmer Männer. Dies ist aber nicht nur ein Problem in der Schweiz, sondern in ganz Europa. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber Pro-Gamerinnen sind immer noch selten. Dies möchte eine englische Universität ändern.

Sie bieten neu ein Stipendium an, das sich nur an Frauen richtet. So können sich Gamerinnen mehr auf ihre E-Sport-Karriere konzentrieren. Die Universität Roehampton fördert so die Diversität und möchte zu einem Hotspot für Female E-Sport werden.

An der Universität möchte man alle Bereiche des E-Sports abdecken. Ob als Kommentatorin, im Marketing oder als Organisatorin, die Frauen werden in einem breiten Spektrum ausgebildet. So lernen die Teilnehmerinnen, wie sie Turniere organisieren oder soziale Medien einsetzen können, um mehr Zuschauer und Zuschauerinnen bei ihren Streams auf der Plattform Twitch zu generieren. Die ganze Universität profitiert von diesem Programm, da es regelmässig Events wie eine «Among Us»-Gaming-Nacht gibt, bei denen alle teilnehmen dürfen.

Natürlich steht auch eine professionelle Infrastruktur mit 20 PCs zur Verfügung, und die Teilnehmerinnen werden professionell begleitet. In Asien gibt es solche Stipendien und Unterstützungsprogramme für Frauen schon länger und das mit Erfolg. Gerade in Südkorea sind Frauen im E-Sport viel häufiger als bei uns. In Südkorea werden solche Stipendien auch in Vollzeit angeboten, in England müssen die Studentinnen noch an die Universität. Das E-Sport-Stipendium ist knapp 2000 Schweizer Franken wert.

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12 Kommentare
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Mike ZH

21.12.2020, 21:22

Mit der Gleichberechtigung ist es nicht weit her. Söhne haben da das Nachsehen. Bald kommt versteckt hier die Geburtenkontrolle wo die Eltern sich wegen der Vorteile eher für das weibliche Geschlecht entscheiden. Schöne neue Welt.

Maikl

21.12.2020, 13:18

E-Sport subvention? echt jetzt, hat eh jeder en Computer zuhause.... aber ja, hauptsache freizeit bezahlt. Freu mich schon auf all die Subventionsanträge die ich für meine Tochter beantragen werde. :-))

Faze Gamer

21.12.2020, 12:19

Der Grund dass so wenig Frauen im E-Sport hat ist dass es viel weniger Frauen gibt die an competetive games Interessiert sind. Die paar Professionellen Frauen Teams sind deswegen auch den Männlich besetzten Teams Unterlegen. Nur indem man mehr Frauen motiviert kann man die Talente herausfischen, momentan gibt es viel zu wenig Auswahl an wirklich starken Spielerinnen.