«Fifa»-Skandal: EA-Mitarbeiter verkauft illegal Spielerkarten im Schwarzmarkt
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«Fifa»-SkandalEA-Mitarbeiter verkauft illegal Spielerkarten im Schwarzmarkt

Ein Angestellter beim «Fifa»-Entwickler EA soll für horrende Preise sogenannte FUT-Karten verkauft haben. Jetzt meldet sich EA zu Wort – und will den Vorfall aus der Welt schaffen.

von
Riccardo Castellano
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Bei «Fifa 21» verkaufte ein Mitarbeiter von EA angeblich FUT-Karten. 

Bei «Fifa 21» verkaufte ein Mitarbeiter von EA angeblich FUT-Karten.

EA
Diese sind normalerweise nur in Lootbox-Packungen erhätlich. 

Diese sind normalerweise nur in Lootbox-Packungen erhätlich.

EA
Der Mitarbeiter braucht nur die Playstation-ID und kann diese dem Konto hinzufügen – gegen Bezahlung.

Der Mitarbeiter braucht nur die Playstation-ID und kann diese dem Konto hinzufügen – gegen Bezahlung.

EA

Darum gehts

  • Ein EA-Mitarbeiter soll angeblich FUT-Karten in «Fifa» verkauft haben.

  • Die Spielerkarten sind selten und normalerweise nur in Lootboxen erhältlich.

  • Im Schwarzmarkt bot der Angestellte die Karten für bis zu 1500 Franken an.

  • EA hat sich nun zum Vorfall geäussert.

Wer gewisse Dinge in zufallsbestimmten Lootboxen will, der hat nur zwei Möglichkeiten. Entweder man hat reichlich Glück oder ein dickes Portemonnaie. Letzteres verzweigt sich aber ebenfalls in eine weitere, etwas illegalere Alternative. Wieso so viele Überraschungseier kaufen, bis das gewünschte Spielzeug drin ist, wenn man es auf dem Schwarzmarkt erwerben kann?

Normalerweise ist eine solche Alternative – wenn überhaupt – nur mit grossen Umwegen möglich. In «Fifa 21» wurde ein solcher Schwarzhandel aber nun publik. Möglich war das laut der «Fifa»-Community durch einen Mitarbeiter beim Entwickler EA Sports. Dieser Angestellte soll für tausende Franken Spielerkarten verkauft haben.

Bekannt wurde der Fall durch Screenshots auf Twitter und Reddit. In diesen ist zu sehen, wie jemand diese Spielerkarten nur mit der Playstation-ID dem Konto hinzufügen kann – gegen entsprechender Bezahlung. Durch den Hashtag #EAGate verbreiteten sich die Screenshots rasant durch den Kurznachrichtendienst.

EA untersucht den Fall

Kurzes Recap für die «Fifa»-Neulinge oder Nicht-Kenner: In «Fifa 21» ist es im Ultimate-Team-Modus möglich Packungen mit Spielerkarten zu kaufen. Diese sind zufallsbasiert, daher die Anlehnung an Lootboxen. Je seltener die Spielerkarten, umso besser die Figur auf dem Spielfeld. Eine Mechanik, mit der man sich mit Geld also Vorteile verschafft (auch Pay-to-win genannt).

Umso begehrter sind also die seltenen Spielerkarten wie Ronaldo, welche zu den Besten im Spiel gehören. Der EA-Mitarbeiter habe laut den Screenshots für solche Karten bis zu 2000 Franken verlangt.

In einem Tweet hat EA Sports sich dem Fall angenommen und teilt mit: «Wir werden eine sorgfältige Untersuchung durchführen und entsprechende Massnahmen einleiten. Diese Art von Verhalten ist unakzeptabel und führt zu unfairen Wettbewerbsverhältnissen».

Ob an den Wettbewerbsverhältnissen dadurch nun wirklich gerüttelt wird, ist fragwürdig. Denn schlussendlich ist das offizielle System immer noch ein Glücksspiel mit Lootboxen. Eines ist jedoch sicher, durch den Schwarzhandel geht EA Geld verloren und das wird der Entwickler nicht einfach hinnehmen.

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Deine Meinung

11 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

Gamer4Life

17.03.2021, 17:13

Die Fifa Serie ist seit Jahren nur noch Grottenschlecht und zielt nur noch auf Ultimative Modus ab um die Kunden mit diesen FUT Karten abzuziehen, ich spiele schon seit Fifa 1994 auf dem Super Nintendo!

VerbietenSofort

17.03.2021, 14:38

Fifa Ultimate ist Glückspiel ausgelegt für Kinder. Das gehört sowieso verboten.

Andy S .

17.03.2021, 07:48

Wieso ist der Artikel so geschrieben, qls ob es definitiv so wäre? Bisher sind es nur Behauptungen und die Screenshots müssen auf ihre Echtheit überprüft werden..