Ebel streicht weniger Stellen als geplant

Aktualisiert

Ebel streicht weniger Stellen als geplant

Der Uhrenhersteller Ebel hat sich mit den Gewerkschaften darauf geeinigt, "nur" 59 statt 70 der insgesamt 175 Stellen in La Chaux-de-Fonds abzubauen.

Der Sozialplan sehe zudem für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Dienstalter und Alter gestaffelte Abgangsentschädigungen vor, teilte Ebel am Montag mit. Anfang März hatte das Unternehmen bekannt gegeben, 70 Stellen streichen zu wollen. Nun werden 11 Arbeitsplätze weniger abgebaut.

Das Unternehmen, das vor kurzem von der amerikanischen Movado- Gruppe übernommen wurde, will sich restrukturieren. In den letzen drei Jahren hatten sich Verluste von über 40 Mio. Fr. angehäuft.

Movado hatte Ebel Ende vergangenen Jahres für 47,3 Mio. Dollar vom französischen Luxusgüterkonzern LVMH erworben. Zum Unternehmen mit Sitz in La Chaux-de-Fonds gehören auch die Marken Beluga und Classic Wave. Es beschäftigt rund 250 Personen.

(sda)

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