EC-Gebühr: Info gefordert
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EC-Gebühr: Info gefordert

Wer mit der EC-Karte Geld bezieht, soll wissen, ob die Transaktion gebührenpflichtig ist – so wollen es die Konsumentenschützer.

Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) fordert Bundesrat Joseph Deiss auf, dafür zu sorgen, dass die Banken die Gebühren für den Bezug von Bargeld an Bancomaten angeben müssen. Die SKS schlägt als Lösung vor, dass die Kunden über den Bildschirm informiert werden. Technisch sei dies kein Problem.

Dieser Darstellung wird aus Bankenkreisen widersprochen. Die Höhe der Gebühren differiere je nach Bank und hänge unter anderem vom Kontostand des Kunden ab. Über Konto-Informationen verfügt aber nur die Hausbank. Möglich wäre deshalb nur ein allgemeiner Hinweis, der aber häufig falsch sei und deshalb nur verwirre. Bei der Telekurs, die zusammen mit den Banken eine solche Lösung ausarbeiten müsste, sieht man keinen gangbaren Weg: Eine Datenbank-Software zu entwickeln, die die häufig wechselnde Gebührenstruktur aller Banken berücksichtige, sei viel zu teuer.

Franco Tonozzi (sda)

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