Echte Fockers sind stolz auf den Namen
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Echte Fockers sind stolz auf den Namen

Wie im Film «Meet the Fockers»: Es gibt tatsächlich eine Familie mit dem missverständlichen Namen Focker. Sie macht damit miese Erfahrungen, rettete den Streifen aber vor der Zensur.

Morgen kommt die Fortsetzung des US-Komödien-Hits «Meet the Parents» ins Kino. In «Meet the Fockers» spielt Ben Stiller (39) einmal mehr Gaylord Focker, Barbra Streisand (62) Mutter und Dustin Hoffman (67) Vater Focker. Wie die britische Zeitung «Daily Mirror» berichtete, gibts tatsächlich eine Familie mit dem Namen, der im Amerikanischen gleich ausgesprochen werden kann wie «fucker».

Diese lebt in Kanada und macht, seit «Meet the Parents» 2000 ins Kino kam, unangenehme Erfahrungen: «Regelmässig rufen Scherzkekse an und verlangen ‹Mother Focker›», erklärt Mutter und

Ehefrau Terri Focker (53), die zusammen mit ihrem Mann Gerrit (53) zwei schulpflichtige Kinder hat. Die Fockers nehmen die Telefonanrufe jedoch mit Humor: «Ich anworte dann jeweils: ‹Ja, Sie sprechen mit ihr, kann ich Ihnen weiterhelfen?›», sagt Terri. Und ihr Mann gibt noch einen drauf: «Wir sind stolze Fockers!» Dennoch überlegen sie sich, ihre Telefonnummer zu ändern, falls es nach dem Start von «Meet the Fockers» zu schlimm würde.

Eigentlich können die Filmproduzenten aber froh sein, dass es überhaupt eine Familie gibt, die Focker heisst. Denn ohne diesen Realitätsbezug wäre es von der US-Zensurbehörde untersagt worden, einen solchen Namen für einen Filmtitel zu gebrauchen.

Benjamin Bögli

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