Economiesuisse fordert Wachstumspolitik
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Economiesuisse fordert Wachstumspolitik

Economiesuisse fordert eine klar fokussierte Wachstums- und Ordnungspolitik. Die Erhöhung eines breit abgestützten Wirtschaftswachstums bleibe die grösste wirtschaftspolitische Herausforderung für die Schweiz.

Dies teilte der der Wirtschaftsdachverband am Montag mit.

Der zentrale wachstumspolitische Ansatz müsse die Angebotsseite sein, sagte Economiesuisse-Präsident Ueli Forster an der Jahresmedienkonferenz in Zürich. Die Konzeption des Bundesrates sei daher richtig. Die Konsolidierung des Bundeshaushaltes sei von vorrangiger Bedeutung, denn solide Staatsfinanzen seien unverzichtbar für die wirtschaftliche und soziale Stabilität. Der gegenwärtige Vorwurf des Kaputtsparens sei absurd, wenn bereits der Verzicht auf Zusatzausgaben als Sparen kritisiert werde, sagte Forster.

Auch ordnungspolitisch forderte Forster klare Weichenstellungen. Das Wachstumspaket des Bundesrates enthalte zwar gewisse Lichtblicke, verfüge bei der Unternehmensbesteuerung, dem Bildungssystem, der Agrarpolitik, der Strommarktöffnung, im Gesundheitssektor sowie bei der administrativen Belastung der Unternehmen über Schwächen. Aussenwirtschaftlich sprach sich economiesuisse für eine umfassende Liberalisierung der Welthandelsordnung aus. Parallel dazu müsse die Schweiz die bilateralen Handelsabkommen mit den wichtigsten Handelspartnern ausbauen. (dapd)

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