Aktualisiert 11.03.2018 13:16

Swiss

Economy Light-Passagiere sollen fürs Essen bezahlen

Im Frühling führt die Swiss ein neues Verpflegungskonzept ein. Swiss-Kunden ab Genf mit Light-Tarif bekommen dann nur noch ein Mineral und Schokolade.

von
bee
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Swiss-Kunden ab Genf mit Light-Tarif werden neu fürs Essen zur Kasse gebeten: Flugbegleiter bedienen Passagiere auf einem Einweihungsflug einer CS300-Maschine in Genf. (14. Juni 2017)

Swiss-Kunden ab Genf mit Light-Tarif werden neu fürs Essen zur Kasse gebeten: Flugbegleiter bedienen Passagiere auf einem Einweihungsflug einer CS300-Maschine in Genf. (14. Juni 2017)

Keystone/Salvatore Di Nolfi
Es sei nicht geplant, das neue Verpflegungskonzept auf Flügen von und nach Zürich einzuführen, liess die Swiss verlauten.

Es sei nicht geplant, das neue Verpflegungskonzept auf Flügen von und nach Zürich einzuführen, liess die Swiss verlauten.

Keystone/Ennio Leanza

Swiss-Passagiere mit dem günstigsten Economy-Tarif Light müssen künftig auf Flügen von und nach Genf für die Verpflegung extra bezahlen. Inbegriffen sind nur noch Mineral und Schokolade. Bislang bot die Swiss all ihren Economy-Gästen kostenloses Essen und Getränke an.

Der Light-Tarif ist für Fluggäste, die nur mit Handgepäck reisen. Die Fluggäste der anderen beiden Economy-Tarife Classic und Flex erhalten neben Mineralwasser zusätzlich einen Snack.

Auf Flügen von und nach Zürich nicht geplant

Dieser werde aus lokalen Produkten frisch zubereitet und entsprechend der Tageszeit angepasst, sagte ein Swiss-Sprecher am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigte eine Meldung der «SonntagsZeitung», dass die Swiss ihr Verpflegungskonzept ab Genf umstellt.

Es sei nicht geplant, dieses neue Verpflegungskonzept auf Flügen von und nach Zürich einzuführen, sagte der Sprecher weiter. Die Swiss wolle das neue Verpflegungskonzept in Genf am kommenden Donnerstag im Rahmen der Jahresmedienkonferenz näher vorstellen.

Im Branchentrend

Der Vorstoss der Swiss entspreche dem Branchentrend, schreibt die «SonntagsZeitung». Auch renommierte Gesellschaften wie British Airways verlangten auf kurzen Strecken mittlerweile Geld für das Essen an Bord.

Bislang verlor die Swiss mit ihren Flügen ab Genf Geld. Laut Aussagen vom Dezember gegenüber der «NZZ am Sonntag» rechnet Swiss-Chef Thomas Klühr aber damit, Ende 2018 in Genf eine schwarze Null zu schreiben. Laut der «SonntagsZeitung» entwickelte sich der Standort nun sogar über den Erwartungen

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