Aktualisiert

Ecuador: Ganze Dörfer unter Vulkanasche begraben

Beim Ausbruch des Vulkans Tungurahua in Ecuador sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. In den betroffenen Gebieten ist der Notstand ausgerufen worden.

Weitere 60 Bewohner der Region 250 Kilometer südlich der Hauptstadt Quito galten als vermisst, wie die Behörden mitteilten.

Drei kleinere Dörfer unterhalb des Vulkans seien zerstört und die 14 000 Bewohner der Stadt Baños evakuiert worden. Präsident Alfredo Palacio erklärte die Provinzen Tungurahua und Chimborazo zum Katastrophengebiet.

Der Vulkan speie Lava und Asche, die im Umkreis des 5020 Meter hohen Gipfels bereits zehn Zentimeter hoch liege, berichteten lokale Medien. Zahlreiche Inlandsflüge mussten wegen einer immensen Staub- und Aschewolke abgesagt werden.

Der letzte grössere Ausbruch des Tungurahuas wurde 1999 registriert. Nach sieben Jahren relativer Ruhe war der Vulkan im Juli wieder aktiv geworden.

(sda)

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