Aktualisiert 05.08.2008 08:37

SparübungEDA kürzt Budget der «Schweizer Revue»

Das Aussendepartement setzt bei der Information der Auslandschweizer den Rotstift an. Ab 2009 soll die Zeitschrift «Schweizer Revue» eine halbe Million Franken weniger aus der Bundeskasse erhalten.

Das Budget soll von 1,8 Millionen auf 1,3 Millionen Franken reduziert werden, wie der Sprecher des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Lars Knuchel, am Dienstag einen Bericht von Radio DRS bestätigte.

Dies geschehe primär aus Spargründen. Wie jedes Departement sei auch das EDA gehalten, die von Parlament und Bundesrat beschlossenen Sparvorgaben einzuhalten, sagte Knuchel.

«Eine Kürzung um eine halbe Million würde bedeuten, dass wir noch weniger aktuell sein könnten», sagte Heinz Eckert von der Auslandschweizer Organisation (ASO) im DRS-Bericht. Die Zeitschrift könne so nur noch vier statt wie bisher sechs Mal pro Jahr erscheinen.

Der EDA-Sprecher bestätigte die Streichung von zwei Ausgaben nicht. Man wolle die Information für die Auslandschweizer auch in Zukunft gewährleisten, erwiderte Knuchel.

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Man denke aber angesichts neuer Kommunikationsgewohnheiten auch an einen Ausbau des bereits bestehenden Internetauftrittes. Dies werde gemeinsam mit der ASO abgeklärt.

Die «Schweizer Revue» wird gratis an die 670 000 immatrikulierten Schweizerinnen und Schweizern im Ausland versandt. Sie soll die Auslandschweizer über wesentliche Entwicklungen in der Schweiz auf dem Laufenden halten und enthält unter anderem Erläuterungen über Gesetze, Rechte und Pflichten, die Auslandschweizer direkt angehen.

(sda)

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