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Umstrittener WerbespotEdeka-Opa spaltet das Publikum

Ein Grossvater wendet einen Trick an, um seine Familie an Weihnachten zusammenzubringen. Viele finden die neue Edeka-Werbung rührend, andere geschmacklos.

von
cfr

Der diesjährige Edeka-Weihnachtsclip (Quelle: Youtube/<a href="https://www.youtube.com/watch?v=V6-0kYhqoRo" target="_blank">Edeka</a>)

Der Baum ist geschmückt, der Braten dampft auf dem Tisch. Ein alter Mann, herausgeputzt in Hemd und Weste, sitzt über seinem Teller – allein. Seine drei Kinder haben telefonisch abgesagt. Sie haben keine Zeit, mit ihm Weihnachten zu feiern. Da kommt dem Grosspapi eine Idee. Er verschickt seine eigene Todesanzeige, um seinen Nachwuchs zusammenzubringen. Mit Erfolg: Am Schluss sieht man den Mann mit seinen Kindern und Enkelkindern Weihnachten feiern.

Unter dem Hashtag #Heimkommen wirbt die Lebensmittelkette Edeka mit dem Clip dafür, die Festtage mit seinen Liebsten zu verbringen. Knapp 4,5 Millionen Menschen haben das Video der Werbeagentur Jung von Matt innerhalb der letzten 48 Stunden auf Youtube angeklickt. Auf Facebook und Twitter wurde es tausendfach geteilt.

Pietätslos oder zum Heulen schön

Bereits letztes Jahr landete die Supermarktkette mit ihrer «Kassensymphonie» einen viralen Hit: Über 28 Millionen Menschen klickten die Werbung an.

Auch #Heimkommen wird im Netz rege diskutiert. Die meisten Nutzer sind gerührt von dem zweiminütigen Film, andere finden diesen «zur Gänze pietätlos» oder «widerlich», wie einige auf Facebook schreiben.

Andere kritisieren den Spot:

Wieder andere nehmens nicht ganz so ernst:

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