Übersicht WM-Quali - Edeljoker Müller schiesst Deutschland zu spätem Sieg gegen Rumänien
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Übersicht WM-QualiEdeljoker Müller schiesst Deutschland zu spätem Sieg gegen Rumänien

Deutschland tat sich am Freitagabend lange schwer gegen Rumänien, gewinnt aber dank einem Tor des eingewechselten Thomas Müller mit 2:1. Die Türkei holt gegen Norwegen ohne Erling Haaland einen Punkt.

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Deutschland empfing am Freitagabend Rumänien in Hamburg.

Deutschland empfing am Freitagabend Rumänien in Hamburg.

Axel Heimken/dpa
Das Team von Hansi Flick tat sich dabei lange schwer.

Das Team von Hansi Flick tat sich dabei lange schwer.

Axel Heimken/dpa
Am Ende gewinnt Deutschland aber dank einem Tor des eingewechselten Thomas Müller mit 2:1.

Am Ende gewinnt Deutschland aber dank einem Tor des eingewechselten Thomas Müller mit 2:1.

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Darum gehts

  • In der WM-Quali bezwingt am Freitagabend Deutschland Rumänien knapp mit 2:1.

  • Die Türkei spielt beim Debüt von Trainer Stefan Kuntz gegen Norwegen 1:1.

  • Die Niederlande und Kroatien fahren knappe Pflichtsiege ein.

Thomas Müller hat als Superjoker dem jungen deutschen Nationalteam einen Sieg des Willens beschert. Der Bayern-Star belohnte nach seiner Einwechslung beim 2:1 (0:1) gegen Rumänien die nie nachlassenden Angriffsbemühungen der Auswahl des auch im vierten Spiel siegreichen Bundestrainers Hansi Flick. Im Hamburger Volksparkstadion mühten sich die DFB-Kicker eine Halbzeit lang trotz grosser Moral erheblich – verfielen zur Freude der 25 000 Zuschauer aber nie in altbekannte Lethargie. Damit ist die WM 2022 für die Deutschen in Katar ganz nah.

Serge Gnabry (52.) mit seinem 20. Länderspieltor und Müller (81.) mit seinem 40. DFB-Treffer drehten die Partei nach dem frühen Tor des jungen Ianis Hagi (9.), der die DFB-Abwehr sehr zum Missfallen des Bundestrainers narrte. Das erste Gegentor seiner Amtszeit dürfte Flick mit seinen zwar hoch engagierten, aber oftmals fahrigen und in der Chancenverwertung nachlässigen Spielern noch ausgiebig besprechen wollen.

Mit nun 18 Punkten reist die DFB-Auswahl als souveräner Tabellenführer der Qualifikationsgruppe J nach Skopje, wo am Montag die Revanche gegen Nordmazedonien wartet. Im Idealfall kann Deutschland dort schon das WM-Ticket lösen. Die Hinspielniederlage noch unter Flicks Vorgänger Joachim Löw wäre dann nur noch ein Schönheitsfehler.

Kein Sieg für Stefan Kuntz bei seinem Debüt als türkischer Nationaltrainer. Der Gegner der Schweizer Nati an der letzten EM geht beim Heimspiel gegen Norwegen mit einem 1:1 vom Feld. Galatasaray-Stürmer Kerem Akturkoglu hatte die Türkei schon in der 6. Minute in Führung gebracht, danach glich Genks Mittelfeldspieler Kristian Thorstvedt für die Gäste aus. Durch das Remis hat hat die Türkei die Qualifikation für die WM nicht mehr in der eigenen Hand.

Norwegen musste beim Auswärtsauftritt in Istanbul auf Starstürmer Erling Haaland verzichten. Der BVB-Angreifer reiste wegen muskulären Problem nicht mit zur Nationalmannschaft und erholte sich zuletzt im spanischen Marbella von der leichten Blessur.

Die Niederlande legte bei Auswärtsspiel in Lettland keinen glanzvollen Auftritt hin, fuhr letztlich aber die drei Pflicht-Punkte ein. Für den Siegtreffer zum 1:0 war Ajax-Stratege Davy Klaassen bereits in der 19. Minute besorgt. Mit dem Triumph in Osteuropa bleibt die Elftal auf Kurs Richtung Katar und führt die Gruppe G mit 16 Punkten aus sieben Partien mit zwei Zählern Vorsprung vor Norwegen an.

Die Pflicht erfüllt haben auch die Kroaten. Der Vize-Weltmeister von 2018 landet auf Zypern einen 2:0-Auswärtssieg. Bereits in der 23. Minute schoss Hoffenheim-Stürmer Andrej Kramaric den Führungtreffer, der wegen einer Abseitsstellung aberkannt wurde. Zählen tat dann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit das Tor von Ivan Perisic, der auf Zuspiel von Luka Modric für den Dosenöffner besorgt war.

Der Real-Star hatte in der 54. Minute dann die Chance auf das 2:0, scheiterte aber vom Penaltypunkt. Den beruhigenden 2:0-Treffer gelang den Kroaten dann erst in der 80. Minute durch Leipzig-Verteidiger Josko Gvardiol. In der Nachspielzeit traf Marko Livaja von Hajduk Split dann noch zum 3:0.

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(flo/dpa)

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