Bern: EDU für religiöse Slogans in Trams

Aktualisiert

BernEDU für religiöse Slogans in Trams

Religiöse Werbung soll nun doch wieder Einzug in Berns Bussen und Trams finden: Einen entsprechenden Vorstoss reicht Stadtrat Beat Gubser (EDU) morgen im Gemeinderat ein.

Nachdem eine Freidenker-Kampagne im Februar zu hitzigen Diskussionen geführt hatte, entschied Bernmobil, keine Werbung mit religiösem Inhalt mehr zuzulassen. «Bernmobil ist keine Plattform für solche Diskussionen», sagt Annegret Hewlett, Mediensprecherin von Bernmobil. Betroffen von der Sperre sei Werbung, die von explizit gläubigen oder explizit ungläubigen Gruppierungen komme. «Diese Einschränkung finde ich unnötig», sagt Gubser. Daher hofft er nun auf das Einschreiten des Gemeinderats: Sowohl Atheisten als auch Gläubige sollen künftig in Tram und Bus wieder inserieren dürfen.

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