Aktualisiert 12.12.2006 22:50

Eduardo zu Köln – falls Trainer Daum will

Kaum ist die Vorrunde in der Axpo Super League zu Ende gegangen, dreht sich das Transferkarussell wieder auf Hochtouren.

Seit Monaten wird auf dem Hardturm mit dem Abgang von Stürmer Eduardo spekuliert. Doch in dieser Winterpause zeichnet sich nun tatsächlich ein Wechsel des Brasilianers ab – sofern Christoph Daum will.

Glaubt man den Köln-Insidern, hat Eduardo schon vor längerer Zeit beim Bundesliga-Absteiger unterschrieben. Dies geschah anscheinend in der Ära von Daum-Vorgänger Hanspeter Latour. Nun muss sich Daum, seit dem 17. November mit zwei Pleiten glücklos im Amt, entscheiden, ob er nebst Cabanas und Co. noch einen «Schweizer» zum Krisen-Klub holen will.

In einer komfortableren Ausgangslage befindet sich Daums Berufskollege Martin Andermatt, dem nach seinem starken Einstand bei YB die Berater die Türe einrennen. Auf Andermatts Wunschliste (wie auch beim FCZ) steht unter anderem Daniel Gygax. «Natürlich ist auch er ein interessanter Mann», sagt der Zuger. Kontakt mit dem in Lille unglücklichen Gygax wurde aufgenommen. Fraglich, ob die Berner ihn finanzieren können, da die Franzosen (noch) auf einen Verkauf drängen.

Tief in die Kasse greifen muss auch Luzern, will der Aufsteiger Mauro Lustrinelli («Ich bin in Prag unzufrieden») holen. Nicht zuletzt deshalb wurden die Verträge mit Calapes, Agolli und Aziawonou nicht verlängert. Einen schönen Batzen Geld ist dem FC St. Gallen offenbar England-Söldner Reto Ziegler wert. Ob das Leihgeschäft mit Tottenham zustande kommt, soll sich bald entscheiden.

Andy Huber/Peter Berger

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