Ein Jahr nach dem Brutalo-Foul: Eduardos Tränen bei unglaublichem Comeback

Aktualisiert

Ein Jahr nach dem Brutalo-FoulEduardos Tränen bei unglaublichem Comeback

Nur ein Jahr nachdem sich Eduardo da Silva nach einem Brutalo-Foul einen komplizierten Beinbruch zuzog und um das Ende seiner Karriere bangen musste, feierte er im FA-Cup ein traumhaftes Comeback. Der Arsenal-Stürmer schoss zwei Tore und vergoss sogar ein paar Freudentränen.

Eduardos erstes Tor bei seinem Comeback mit Arsenal. (Quelle: YouTube)

Vor ziemlich genau einem Jahr wurde Arsenals gebürtiger Brasilianer Eduardo da Silva, der vor einer Pause aber für die kroatische Nationalmannschaft spielte, im Spiel bei Birmingham City von Verteidiger Martin Taylor brutal von den Beinen geholt. Während Eduardo da Silva mit offenem Bruch des linken Knöchels und gerissenen Bändern vom Platz getragen wurde, sah der sichtlich geschockte Übeltäter die rote Karte.

Das üble Foul schockte die Fussball-Welt und war so brutal, dass das englische Fernsehen keine Zeitlupe vom Vorfall zeigte. Während Taylor sogar Morddrohungen bekam, zeigte das Opfer, dem sogar das Karriere-Ende drohte, keine Rachegefühle und verzieh dem Birmingham-Verteidiger. Die Fifa überlegte aber trotzdem, den Übeltäter so lange zu sperren, bis Eduardo wieder Fussball spielen kann.

Grossartige Rückkehr

Nach 359 Tagen Leidenszeit kehrte Eduardo nun am Montag im FA-Cup gegen Cardiff mit Pauken und Trompeten auf die grosse Fussballbühne zurück. Nach 20 Minuten köpfelte er die «Gunners» in Führung und in der zweiten Halbzeit schoss der Rückkehrer per Penalty gar noch seinen zweiten Treffer beim klaren 4:0-Sieg über die Waliser. Nach 67 Minuten wurde Eduardo ausgewechselt und mit «Standing Ovations» verabschiedet. Nach seinem ersten Treffer küsste Eduardo seinen Ehering und lief in Richtung Tribüne, wo seine Frau sass. Beim zweiten Tor lief er zu seinem Fitness-Trainer Tony Colbert und umarmte ihn.

«Ich hatte Tränen in den Augen»

«Das war die beste Nacht meines Lebens», freute sich der bald 26-jährige Eduardo nach seinem geglückten Comeback. «Ich habe bewiesen, dass ich wieder auf dem höchsten Level spielen kann.» Es sei ein sehr besonderer Moment für ihn gewesen, so der kroatische Nationalspieler. «Und ja, ich hatte Tränen in den Augen.»

(pre)

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