«PES»-Nachfolger - «eFootball» könnte der neue «Fifa»-Killer werden
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«PES»-Nachfolger«eFootball» könnte der neue «Fifa»-Killer werden

Das «Fifa»-Konkurrenz-Spiel «Pro Evolution Soccer» gibt es bald gratis unter dem neuen Titel «eFootball». Wird das neue Modell den virtuellen Fussball-Giganten verdrängen?

von
Riccardo Castellano

Einige Szenen aus dem Vorstellungstrailer zu «eFootball».

Konami

Darum gehts

  • «eFootball» löst das Fussballspiel «Pro Evolution Soccer» ab.

  • Der neue Titel erscheint im Herbst – und zwar gratis.

  • Konami hat für die Neuauflage mit Lionel Messi zusammengearbeitet.

  • «eFootball» könnte für «Fifa» zur härteren Konkurrenz werden.

Diesen Herbst könnte die Szene rund um die beliebten Fussballsimulationen ein wenig durchgeschüttelt werden. Seit eh und je steht «Pro Evolution Soccer» (kurz «PES») im Schatten von «Fifa». Jetzt wagen die Entwickler von Konami eine Neuausrichtung: Fortan soll «PES» gratis unter dem neuen Titel «eFootball» veröffentlicht werden.

Bei der Entwicklung des Spiels half sogar Superstar Lionel Messi (siehe Video). Viele «Fifa»-Veteranen wünschen sich schon lange ein Free-to-play-Modell. Trotzdem ist noch wenig bekannt und unter den Fans besteht eine vorsichtige Freude, denn wieviel die Zusatzinhalte schlussendlich kosten, bleibt offen.

Wird «Fifa» jetzt auch Free-to-play?

Ein Gratis-Modell holt viele neue Spieler an Bord. Sei es Casual-Spieler oder Profis, die einen neuen Versuch wagen. Tomas Temperli, Coach der Schweizer eNati, die aus E-Sportlern zu «Fifa» und «PES» besteht, findet den Ansatz gut. «Trotzdem fehlen noch einige wichtige Informationen, wie zum Beispiel das Crossplay umgesetzt wird», sagt er.

Tomas Temperli (vorne rechts) und die eNationalmannschaft.

Tomas Temperli (vorne rechts) und die eNationalmannschaft.

Credit Suisse

Urteilen könnte man noch nicht, dazu fehlt eine Demo, mit der die Spieler sich eine Meinung bilden können. «Unser Team wird die Entwicklung aber beobachten und entsprechend Teamanpassungen machen, sobald das Spiel erscheint», so Temperli. Der eNati-Coach rechnet auch damit, dass «Fifa» bei der Version 2023 den gleichen Weg zum Free-to-play einschlagen wird.

Community entscheidet

In der Schweiz gehört «Fifa» zu den beliebtesten Games überhaupt, daher wird «eFootball» hierzulande wohl Aufmerksamkeit erlangen. Nico Filisetti, Projektleiter bei den eStudios, meint: «Bin mir sicher, dass da Casual-Spieler und der ein oder andere ‹Fifa›-Spieler reinschauen werden. ‹Fifa› vom Thron zu stossen, wird aber eine grosse Herausforderung.»

Ob da tatsächlich eine neue Ära entstehen wird, liegt wohl an der Community und ob das Spiel die Erwartungen für den E-Sport erfüllt oder gar übertrifft. Bei den eStudios sei man mit Schweizer Turnieren aber schnell am Start, falls die «eFootball»-Szene wachsen sollte.

Versprochen hat Konami jedenfalls ein Release für den Herbst und zwar auf allen gängigen Konsolen – inklusive Mobile.

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