Aktualisiert

Pressekonferenz«Eggimann und Yakin spielen nicht»

Ottmar Hitzfeld verrät am Tag vor dem Spiel gegen Costa Rica schon einiges. Er wird wohl mit der Stammelf spielen. Nicht dabei sind die noch angeschlagenen Yakin und Eggimann.

von
fox

Der Auftakt in die zweite Woche verlief für die Nati gut. Mit Ausnahme von Mario Eggimann und Hakan Yakin, die beide mit Muskelverhärtungen kämpfen, werden so auch am Dienstag alle gegen Costa Rica einsatzbereit sein. Yakin und Eggimann trainieren ebenfalls, «ich will im Testspiel aber nichts riskieren», so Hitzfeld. Gegen Italien am Samstag dürften sie wieder zur Verfügung stehen.

Auch um die Aufstellung macht der Trainer wenig Geheimnisse: «Wir werden im Grossen und Ganzen mit der Stammelf spielen – auch wenn die Spieler vom Training müde sind.» Ob er tatsächlich mit seiner «WM-Elf» gegen die Mittelamerikaner auflaufen wird, überlegt sich der Lörracher am Abend nochmals genau. Das würde dann heissen: Im Tor spielt Benaglio hinter der Abwehr mit Lichtsteiner, Senderos, Grichting und Ziegler. Im Mittelfeld agieren Behrami, Huggel, Inler und Barnetta und vorne sollen Frei und Nkufo für Tore sorgen.

Schwegler zu Einsatzchancen

«Natürlich wollen wir vor allem erfolgreich sein»

Die Erwartungen an das zweitletzte Spiel vor der WM sind gross. «Ich will, dass wir wieder als geschlossene Einheit auftreten. Das hat uns in der Qualifikation ausgezeichnet. Zudem soll sich die Mannschaft einspielen und Automatismen schulen», erklärt Hitzfeld. Und das Resultat? «Natürlich wollen wir vor allem erfolgreich sein.»

Nach dem Spiel muss Hitzfeld dann auch der Fifa sein 23-Mann-Kader abgeben. Doch Änderungen erwartet er keine mehr. «Wenn sich niemand verletzt, bleibts beim gleichen Kader.»

Live-Ticker

- Damit ist die Pressekonferenz beendet.

- Frei: «Man befasst sich noch nicht mit richtig mit den WM-Gegnern. Man verfolgt die Testspielresultate. Das kommt alles noch.»

- Frei: «Als Mannschaft haben wir 2006 etwas verpasst. So eine grosse Chance in den Viertelfinal zu kommen, hatten wir lange nicht mehr. Das muss man uns vorwerfen. Die beiden Teams zu vergleichen, wäre nicht fair. Wir haben auch jetzt wieder riesiges Potenzial.»

- Frei: «Wichtig ist wie man sich auf dem Platz versteht. Nkufo und ich verstehen uns gut. Wir wollen beide den Erfolg. Neben dem Platz habe ich nicht den Kontakt mit ihm wie mit Huggel oder Yakin. Ich verstehe mich aber mit allen Spielern und Staffmitarbeitern gut.»

- Frei: «Shaqiri ist ein junger, bodenständiger und witziger Mann. Es war kein Problem ihn zu integrieren. Solche Spieler sind für die Mannschaft wichtig.»

- Frei: «Ich spielte mal mit der U21 gegen die Ukraine. Die haben auch so Tröten. Wie die Vuvuzelas sind, kann ich wohl erst nach dem Spiel gegen Spanien sagen. Wichtig ist, dass man das eigene Wort noch versteht.»

- Frei: «Jeder will spielen. Das merkt man auch im Training. Der Konkurrenzkampf ist da.»

- Frei: «Durch die lange Reise hat man sicher mehr das Gefühl, dass man an eine WM reist.»

- Frei: «So ein Länderspiel wie Schweiz gegen Togo wird es nie mehr geben. Ich hoffe ab, dass viele Schweizer Fans nach Südafrika reisen und uns unterstützen. Aber so wie in Deutschland wird es nicht sein.»

- Frei: «Die Schweiz lechzt nach Erfolg. Doch was ist ein Erfolg? Wir wollen in den Achtelfinal kommen.»

- Frei: «Bei Freundschaftsspielen kann man sich nicht zurücknehmen. Dann steigt die Chance sich zu verletzen.»

- Frei: «Positive Resultate in den Freundschaftsspielen sind wichtig. Aber entscheidend ist, dass wir gegen Spanien bereit sind.»

- Frei: «Das schiessen mit einem Nike- oder Puma-Ball ist einfacher als mit Adidas-Ball.»

- Frei: «Tore werden möglich sein, welche man sonst nicht schiesst. Wenn es regnet, wird es besser sein, als wenn es trocken ist.»

- Wird das die WM der Torhüter? «Schwierig zu sagen. Das muss man abwarten. Einige haben sich etwas über den Ball beschwert. Es wird auf jeden Fall nicht einfacher für die Torhüter.»

- Wie ist der Ball? Benaglio: «Ist nicht ganz einfach. Das Spiel für die Goalies ist nicht ganz einfach. Wir müssen uns damit abfinden. Ich konnte mich schon in Wolfsburg etwas daran gewöhnen.»

- Hitzfeld verlässt die PK. Jetzt sind noch Benaglio und Frei da.

- Morgen kommt das 23-Mann-Kader raus. Gibts noch Änderungen? «Hoffe nicht, dass sich was noch ändert. Ausser es verletzt sich jemand.»

- Was erwarten Sie gegen Costa Rica? «Das wir als geschlossene Einheit auftreten. Das hat uns zuvor ausgezeichnet. Wir müssen Fortschritte machen und die Mannschaft einspielen und Automatismen schulen. Vor allem wollen wir erfolgreich sein.»

- Hitzfeld: «Ich bin sehr zufrieden mit der aktuellen Situation.»

- «Werden im grossen und ganzen mit der Stammelf spielen. Auch wenn die Spieler müde sind von den Trainings. Das überlege ich mir aber am Abend noch.»

- «Beide werden voll trainieren, aber ich will nichts riskieren. Gegen Italien sollten sie dabei sein.»

- Hitzfeld: «Wir müssen uns gut überlegen, welche Spieler 100-prozentig fit sind. Eggimann war angeschlagen und wird am Dienstag nicht spielen. Das gleiche gilt für Yakin.»

- Für das Spiel gegen Italien am Samstag sind schon 25000 Karten weg.

- Hitzfeld betritt den Saal. Es geht los. Auch Benaglio und Frei sitzen bereits auf dem Podium.

- In Kürze geht es los in Crans-Montana.

Vor der Pressekonferenz

Start zur zweiten Woche im WM-Trainingslager der Schweiz. Ottmar Hitzfeld spricht heute um 12.30 Uhr zur Nation.

In der zweiten Woche gilt es für die Fussballer ernst. Mit den Testspielen gegen Costa Rica (Dienstag) und Italien (Samstag) stehen die letzten beiden Partien vor der WM auf dem Programm. Nochmals die Chance um auszuprobieren oder zeigt uns Trainer Ottmar Hitzfeld schon seine WM-Elf?

Neben dem Lörracher werden auch Alex Frei und Diego Benaglio den Medien zur Verfügung stehen.

20 Minuten Online überträgt die Pressekonferenz wie gewohnt ab 12.30 Uhr im Live-Stream.

Deine Meinung