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Ehemann liess sich nicht beseitigen

Die Freiburger Justiz hat am Freitag einen 60- jährigen Mann wegen versuchter Anstiftung zum Mord zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren verurteilt. Sein Komplize erhielt 14 Monate aufgebrummt.

Der Hauptangeklagte hatte Anfang der 90-er Jahre mehrere Versuche unternommen, den Ehemann seiner Geliebten loszuwerden. Zunächst setzte er ein Callgirl auf den Ehemann an - ohne Erfolg. Dann setzte er über 100 000 Franken ein, um ihn ins Jenseits befördern zu lassen. Das Geld wurde er los, doch die Tat blieb unausgeführt.

Nur weil der Komplize 1994 in einer Bar zuviel plauderte, und dies ausgerechnet gegenüber einem Polizisten, kam es zum Prozess. Praktisch sicher ist, dass der Fall mit dem Urteil noch nicht abgeschlossen ist. Einer der Anwälte will ihn mit grösster Wahrscheinlichkeit weiterziehen. (sda)

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