Aktualisiert

Eichhörnchen-Jagd im Flugzeug

Eine erfolglose Jagd auf 36 flüchtige Eichhörnchen in einem Flugzeug der Turkish Airlines verursachte einen Schaden von 1,3 Millionen Franken.

Die Nager hatten sich vor ihrem Rücktransport nach China aus einem Käfig im Laderaum befreit. Sie blieben auch nach dem Versprühen von 2,8 Tonnen Kohlendioxid unauffindlich, berichtete die türkische Zeitung «Hürriyet» am Freitag.

Nach 14 Tagen Wartezeit öffneten die «Kammerjäger» die Türen der auf dem Flughafen von Istanbul geparkten Langstreckenmaschine vom Typ Airbus A340. Doch sie fanden keines der Tiere - weder tot noch lebendig.

Die Eichhörnchen hatten aus China nach Italien gebracht werden sollen, waren dort aber von den Veterinärbehörden abgewiesen worden.

Nach einer Kontrolle durch Airbus-Experten aus dem französischen Toulouse solle das Flugzeug kommende Woche wieder starten, schrieb die Zeitung. Durch den Ausfall der Maschine sei Turkish Airlines ein Schaden von umgerechnet 1,3 Millionen Franken entstanden.

(sda)

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