Eidgenössisches Turnfest eröffnet
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Eidgenössisches Turnfest eröffnet

Im prall gefüllten Stadion hat Sportminister Samuel Schmid heute Nachmittag das Eidgenössische Turnfest in Frauenfeld eröffnet. Turner und Turnerinnen sowie die Patrouille Suisse boten ein spannendes Spektakel.

Bundesrat Schmid dankte den Organisatoren und Teilnehmenden im Namen der Landesregierung. Mit dem 74. Eidgenössischen Turnfest mache sich der Eidgenössische Turnverband ein würdiges Geschenk zum 175. Geburtstag.

Er habe bis zum Turnfest nicht gewusst, was man mit Waffenplätzen alles anfangen könne, sagte Schmid. Aus Panzerhallen würden Turnhallen, aus dem Waffenplatz eine Feststrasse. «Am ETF07 beweist die Armee, dass sie sich den aktuellen Bedürfnissen anpassen kann.»

Kinder, Frauen und Männer brachten den Gästen in einer mit Reimen ausgeschmückten Gymnastik-Show die Vorzüge und Schönheiten «Mostindiens» näher. Die Geschichte zum Menschheitstraum vom Fliegen präsentierten Fallschirmspringer, Boden- und Geräteturner sowie die Patrouille Suisse.

56 000 Turnerinnen und Turner

56 000 Turnerinnen und Turner von 1848 Vereinen nehmen am Eidgenössischen Turnfest in Frauenfeld teil. Erwartet werden zwischen dem 14. und 24. Juni rund 100 000 Besucherinnen und Besucher. 10 000 Funktionäre, Richter und Helfer stehen im Einsatz.

Geturnt, gespielt und gefeiert wird in 24 Hallen, auf 47 Plätzen, riesigen Rasenflächen und Zelten in der Stadt und auf der Frauenfelder Allmend. Am ersten ETF-Wochenende finden Einzelturnen, Spiele und Jugendwettkämpfe statt. Am zweiten Wochenende messen sich die Vereine.

(sda)

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