15 Fakten: Eifersucht kann auch sinnvoll sein
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15 FaktenEifersucht kann auch sinnvoll sein

Wer eifersüchtig ist, leidet – auch wenn es keinen Grund dafür gibt. Das kann mitunter sogar gut sein.

von
F.Riebeling
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1. Fakt: Laut einer US-Studie aus den 1970er-Jahren sind 98 Prozent der in Beziehungen lebenden Menschen eifersüchtig. Damals hielten Psychologen Eifersucht für einen krankhaften Wesenszug, der auf einem verletzten Selbstbewusstsein basiert. Heute weiss man, dass das gelegentliche Auftreten von Eifersucht ganz normal ist.

1. Fakt: Laut einer US-Studie aus den 1970er-Jahren sind 98 Prozent der in Beziehungen lebenden Menschen eifersüchtig. Damals hielten Psychologen Eifersucht für einen krankhaften Wesenszug, der auf einem verletzten Selbstbewusstsein basiert. Heute weiss man, dass das gelegentliche Auftreten von Eifersucht ganz normal ist.

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2. Fakt: Nüchtern betrachtet, entsteht Eifersucht, wenn eine Zweierbindung gleich welcher Art von aussen bedroht zu sein scheint. Freundschaften und Geschwisterbeziehungen sind davon betroffen - aber für niemanden ist es so schlimm wie für Verliebte.

2. Fakt: Nüchtern betrachtet, entsteht Eifersucht, wenn eine Zweierbindung gleich welcher Art von aussen bedroht zu sein scheint. Freundschaften und Geschwisterbeziehungen sind davon betroffen - aber für niemanden ist es so schlimm wie für Verliebte.

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3. Fakt: Trotz ihres Namens hat die Eifersucht nichts mit einem Suchtverhalten zu tun: Der Begriff setzt sich vielmehr aus den althochdeutschen Worten für bitter oder herb (eiver) und Krankheit oder Seuche (suht) zusammen. (Im Bild: Auszug aus dem Hildebrandslied in althochdeutscher Sprache, 9. Jh.)

3. Fakt: Trotz ihres Namens hat die Eifersucht nichts mit einem Suchtverhalten zu tun: Der Begriff setzt sich vielmehr aus den althochdeutschen Worten für bitter oder herb (eiver) und Krankheit oder Seuche (suht) zusammen. (Im Bild: Auszug aus dem Hildebrandslied in althochdeutscher Sprache, 9. Jh.)

PD

Eifersucht lässt Menschen Dinge tun, die ihnen normalerweise nie in den Sinn kämen: Sie spionieren ihrem Partner hinterher, machen ihm regelmässig Szenen oder werden ihm gegenüber sogar gewalttätig – Eifersucht scheint etwas rein Negatives zu sein. So lautet zumindest die gängige Meinung.

Doch nicht alle denken so: Manch einer kann dem plötzlich aufkeimenden Gefühl sogar etwas Positives abgewinnen. So verstehen einige Psychologen Eifersucht als eine Art Alarmsignal: Tritt dieses in einer festen Beziehung in Erscheinung, sollte der Betroffene gemeinsam mit seinem Partner die Ursachen der Eifersucht ergründen und eine Lösung suchen. Wer sich dabei richtig anstellt, kann das Zusammensein neu justieren.

Was es sonst noch über das ungute Gefühl zu wissen gibt, hat 20 Minuten für Sie in der Bildstrecke (siehe oben) zusammengestellt.

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