Box Office: Eigenes Büro in der roten Telefonkabine
Aktualisiert

Box OfficeEigenes Büro in der roten Telefonkabine

Das amerikanische Start-up BarWorks verwandelt die kultigen roten Telefonzellen in Mini-Büros und will diese ab Juli vermieten

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Ein eigenes Büro in London? Das kann sich ab Juli jeder leisten! Denn eine Start-up-Firma aus Amerika will über 20 ausrangierte Telefonzellen zu kleinen Arbeitsplätzen umwandeln

Ein eigenes Büro in London? Das kann sich ab Juli jeder leisten! Denn eine Start-up-Firma aus Amerika will über 20 ausrangierte Telefonzellen zu kleinen Arbeitsplätzen umwandeln

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Die sogenannten Pod-Works sind ausgestattet mit einem Schreibtisch, Stuhl, Bildschirm, Scanner, Drucker und einem Automaten für Kaffee oder Tee. Per App hat jeder Zugang. Kostenpunkt: 20 Pfund im Monat.

Die sogenannten Pod-Works sind ausgestattet mit einem Schreibtisch, Stuhl, Bildschirm, Scanner, Drucker und einem Automaten für Kaffee oder Tee. Per App hat jeder Zugang. Kostenpunkt: 20 Pfund im Monat.

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Stylisch ist das kleine Büro allemal, denn die fast 100 Jahre alte Telefonzelle hat es sogar ins Design-Museum in London geschafft. Entworfen wurde sie übrigens von Giles Gilbert Scott, einem Star-Architekten, der u.a. die Liverpool Cathedral und die Battersea Power Station erbaut hat.

Stylisch ist das kleine Büro allemal, denn die fast 100 Jahre alte Telefonzelle hat es sogar ins Design-Museum in London geschafft. Entworfen wurde sie übrigens von Giles Gilbert Scott, einem Star-Architekten, der u.a. die Liverpool Cathedral und die Battersea Power Station erbaut hat.

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Jahrelang gehörten die roten Telefonzellen in England zu den beliebtesten Fotomotiven. Seit der Einführung der Mobiltelefone gerieten viele Boxen ins Abseits und verkamen. Bis die britische Telecom vor ein paar Jahren auf die Idee kam, die sympathischen Kultkästen zu verkaufen und ihnen somit zu einem Comeback verhalf. 
Die neuen Besitzer hauchten den roten Zellen neues Leben ein. Es entstanden Mini-Bibliotheken, winzige Kunstgalerien, 1-Mann-Pubs. Je skurriler, desto besser.

Kleine, aber komplett ausgestattete Büros

Mit einer Idee ganz anderer Art will das Start-up-Bar Works ab Juli an den Markt gehen: Das amerikanische Unternehmen plant über 20 Telefonkabinen in Kurzzeit-Büros umzuwandeln. Dafür wird jede Box mit einem Schreibtisch, Sessel, Bildschirm, Drucker, Scanner, Akkuladegerät und einem Heissgetränkeautomat ausgestattet.

Über eine App kann sich so jeder Arbeitswillige für 20 Pfund im Monat Zugang zu seinem neuen Arbeitsplatz verschaffen. Das Angebot richtet sich vor allem an sogenannte Coffeeshop-Worker, die oft stundenlang vor ihrem Laptop im Café hocken. Mit seinen Diensten verspricht Bar Works seinen Kunden mehr Privatsphäre, Konzentrationsfähigkeit und Effizienz.

Arbeiten im Designerteil

Die typisch englischen Telefonzellen gibt es übrigens seit den 20er-Jahren. Das allererste Modell K2 wurde von Star-Architekt Giles Gilbert Scott entworfen. Richtig erfolgreich wurde allerdings erst der 1935 von Scott überarbeitete Nachfolger K6, der sich sogar einen Platz im britischen Design-Museum sicherte.

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