#TaylorSwiftIsOver: Ein Abgesang auf Taylor Swift

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#TaylorSwiftIsOverEin Abgesang auf Taylor Swift

Nachdem Kim Kardashian Taylor Swift als Lügnerin entlarvt hat, bröckelt ihr Braves-Mädchen-Image. Ist das der Anfang vom Ende?

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#TaylorSwiftIsOver - nach den neuesten Skandalen ist Taylor Swifts Sauberfrau-Image ruiniert.

#TaylorSwiftIsOver - nach den neuesten Skandalen ist Taylor Swifts Sauberfrau-Image ruiniert.

Evan Agostini
Schuld sind unter anderem Kim Kardashian und Kanye West, die Swift mit einem aufgezeichneten Telefonat als Lügnerin entlarvten.

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Charles Sykes
Für viel Kritik sorgte auch, dass Tay-Tay ihren Ex Calvin Harris öffentlich blamierte und dass ...

Für viel Kritik sorgte auch, dass Tay-Tay ihren Ex Calvin Harris öffentlich blamierte und dass ...

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Eigentlich hat Kanye West ja gar nicht so unrecht, wenn er über Taylor Swift singt: «I made that bitch famous.» Zwar war Swift schon erfolgreich, bevor Kanye ihre Dankesrede bei den VMAs 2009 unterbrach. Ohne die Kontroverse wäre sie heute aber nicht, wo sie ist.

Die Zeile aus Kanyes aktueller Single «Famous» sorgt seit Wochen für Streit zwischen Taylor Swift und dem Kardashian-Clan. Es ist das Ende von Taylors Ruf als nettes Mädchen von nebenan. Immer deutlicher kommt zum Vorschein, dass das Country-Sternchen mit der Öffentlichkeit ein falsches Spiel spielt.

Eine berechnende Business-Frau

Mit einem Snapchat-Video bewies Kim Kardashian am Wochenende, dass Swift die Medien hinters Licht führt. Die 26-Jährige hatte behauptet, nichts von der Zeile in «Famous» gewusst zu haben. Das Video zeigt aber ein Telefonat, in dem Kanye sie darüber informiert. Noch schlimmer – Taylor plant bereits einen inszenierten Streit: «Ihr solltet eine Fehde daraus machen. Und wenn der Song rauskommt, werden sie mich bei den Grammys danach fragen und ich werde sagen, du hast mich angerufen.»

Der Fairness halber muss man anmerken: Dass er Taylor im Song als «Bitch» bezeichnet, erwähnt Kanye im Gespräch nicht. Trotzdem wird klar: Die vermeintlich so authentische Sängerin arbeitet mit einem inszenierten Narrativ. Swift hat Kims Snapchat-Video als «Mord» bezeichnet und liegt damit gar nicht so falsch: Ihre Unschuld ist dahin. Nun ist jedem klar, dass hinter der makellosen Sängerin eine berechnende Business-Frau steckt.

Und plötzlich kann man sich überhaupt nicht mehr sicher sein, was an Tay-Tay überhaupt echt ist. Warum sollten frühere Fehden mit Katy Perry, Nicki Minaj und Konsorten nicht ebenso inszeniert gewesen sein?

Fake-Beziehung und Schulhof-Zickereien

Auf Twitter kursiert zurzeit der Hashtag #TaylorSwiftIsOver («Mit Taylor Swift ist es vorbei») und sogar Fans wenden sich von ihr ab. Bereits vor dem Knatsch mit Kimye machte sie in den letzten Wochen unschöne Schlagzeilen: Ihren Ex Calvin Harris hat Swift öffentlich blossgestellt und die neue, ach so perfekte Beziehung mit Tom Hiddleston riecht verdächtig nach einem PR-Stunt.

Ihre Mädchen-Gang, ihren «Squad», mit den schönen, berühmten und einflussreichen Damen erinnert zudem an elitäres Schulhof-Gehabe à la «Mean Girls». Taylor ist die Queen, die auf dem Pausenplatz ihr Umfeld tyrannisiert. Und trotzdem suhlt sie sich ständig in der Opferrolle. Darauf hat die Online-Community offenbar keinen Bock mehr.

Swift will Kimye anzeigen

Der Streit mit Kim und Kanye wird derweil hässlicher: TMZ hat herausgefunden, dass Swift mit einer Anzeige gedroht hat, sollte das Telefonat veröffentlicht werden. Der Grund: In Kalifornien ist es verboten, einen Anruf mitzuschneiden, ohne dass der Gesprächspartner informiert wird. Das geplante kurze Fake-Geplänkel ist also zu einem Promi-Krieg eskaliert. Aber wer weiss – vielleicht steckt auch dahinter nur wieder Kalkül.

Was denken Sie? Ist Taylor Swifts Zeit tatsächlich vorbei? Diskutieren Sie mit.

Kanyes Song «Famous» löste die Kontroverse aus. (Quelle: Youtube / KanyeWestVEVO)

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