Ein Amerikaner macht die Preussen nieder
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Ein Amerikaner macht die Preussen nieder

Kanonendonner, Pulverdampf und viele Leichen hat Napoleon auf seinen Schlachtfeldern zurückgelassen. Heute haben Kriegsbegeisterte in Jena eine von Napoleons Schlachten nachgestellt. Fast ganz detailgetreu, bis auf einen kleinen Schönheitsfehler.

Als Napoleon stürzte sich nämlich nicht etwa einer seiner Landsmänner ins Kampfgetümmel, sondern ein US-Amerikaner.

Am 200. Jahrestag der Schlacht bei Jena und Auerstedt 1806 haben militärgeschichtliche Vereine Napoleons historischen Sieg über Preussen wieder aufleben lassen. An dem Anlass im deutschen Jena beteiligten sich Vereine aus 17 Ländern.

Auf dem einstigen Schlachtfeld vor den Toren Jenas verfolgten am Samstag bei neblig-trüben Wetter rund 15 000 Schaulustige den Auftakt der Darstellung der Gefechte. Dafür waren rund 1500 Akteure in originalgetreuen Uniformen aufmarschiert.

Am 14. Oktober 1806 hatten Napoleons Soldaten in der Doppelschlacht die preussische Armee und die mit ihr verbündeten sächsischen Truppen vernichtend geschlagen. Viele Beteiligte sehen die Schlacht als Symbol für die europäische Einheit.

(sda)

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