Ein Appenzeller in Alaska
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Ein Appenzeller in Alaska

Der ausgewanderte Appenzeller Sven Haltmann bereitet sich derzeit in Alaska auf das härteste Hundeschlittenrennen vor. Seine 45 Hunde seien sein Leben, sagt er.

Weil ihm Appenzell zu eng wurde, zog der heute 30-jährige Sven Haltmann 2002 in die Wildnis von Alaska. Dort lernte er nicht nur seine Frau Andrea, sondern auch den Schlittenhundesport lieben. Haltmann kaufte sich in Willow, einem Dorf etwa zwei Autostunden von Anchorage entfernt, ein Haus und begann, seine eigenen Huskys zu züchten. Heute besitzt er 45 Tiere und bereitet sich mit diesen nun zum ersten Mal für das Iditarod vor.

Das längste und härteste Schlittenhunderennen der Welt führt jeden März über mehr als 1150 Meilen durch die kaum berührte Landschaft Alaskas. Zwischen Anchorage und Nome lauern unzählige Gefahren. «Bei diesem Rennen ist alles möglich: Schneestürme, 50 Grad minus oder Regen», sagt Haltmann. Die Wildnis von Alaska verzeihe nicht viele Fehler.

Deshalb geht es im Training für Haltmann auch darum, seine Hunde auf ihre Fähigkeiten, aber auch Schwächen zu testen. Dieses Jahr will der Appenzeller das Rennen in erster Linie gesund überstehen. «In den nächsten Jahren ist das Ziel aber, zu gewinnen», so Haltmann.

Felix Burch

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