23.03.2020 03:56

Drohnenvideo von der Belchenfluh

«Ein atemberaubendes Lichtspektakel»

Amateurfotograf Alex Marakhovsky fing eine dramatisches Lichtspiel auf der Belchenflueh mit der Drohne ein. Der Basler hatte nicht zum ersten Mal ein Händchen für gutes Timing.

von
obr

«Es war fantastisch», erzählt 20 Minuten-Leser Alex Marakhovsky. Auf der Belchenflue, wo das Baselbiet ans Mittellland grenzt, gelangen ihm dramatische Drohnenaufnahmen. «Es war ein atemberaubendes Lichtspektakel», schwärt der ambitionierte Amateurfotograf. «Über dem Flachland regnete es und die untergehende Sonne schien mitten hinein, was einen eine unwirkliche Stimmung erzeugte.»

«Das habe ich vorher noch nie gesehen», sagt der 41-Jährige. «Und das, obwohl ich oft hierherkomme.» Solche Bilder seien nicht planbar, sagt er: «Ich bin ja kein professioneller Fotograf und kann mich lange für den perfekten Moment auf die Lauer legen.» Dennoch habe er sich auf die Aufnahmen auch ein bisschen vorbereitet, gibt er zu. «Im Vorfeld hatte ich die Wetterprognosen angeschaut.»

Aufwendiges Hobby

Der aus Russland stammende Marakhovsky ist Outdoor-Freak, wie er sagt. Oft bringe er seinen Besuch zur Belchenflue, wo bei guter Sicht der Blick bis auf die Alpen frei ist. «Die Interessen an Wandern und Fotografie ergänzen sich natürlich optimal.» Obwohl das Fotografieren nur ein Hobby ist, betreibt er dennoch erheblichen Aufwand für seine Bilder. «Daher habe ich auch einen Blog und freue mich, wenn das honoriert wird.»

Der Hobbyfotograf ist beruflich Software-Entwickler. Derzeit ist er bei einem Basler Pharmaunternehmen beschäftigt, dessen Architektur zuweilen spektakulär mit dem Wetter zusammenspielt. Auch das konnte Marakhovsky bereits mit seiner Kamera einfangen: Vom Rocheturm, der sich sanft von Nebelschwaden streicheln lässt, hat er ebenfalls mithilfe einer Drohne dieses spektakuläre Video gedreht.

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