Dennis Hediger: «Ein Auswärtstor wäre wünschenswert»
Aktualisiert

Dennis Hediger«Ein Auswärtstor wäre wünschenswert»

Der FC Thun gastiert am Donnerstag bei Partizan Belgrad. Die Serben sind eine hohe Hürde für den Einzug in die Gruppenphase der Europa League.

von
Peter Berger

Neun Partien in 28 Tagen hatte der FC Thun zu Saisonbeginn absolviert. «Die Pause war deshalb enorm wichtig. Das war eine mentale Erfrischung», sagt Dennis Hediger zu den vergangenen Tagen ohne englische Woche und aufwändigen Auslandreisen.

Mit vollen Batterien reisten die Berner Oberländer am Mittwoch nach Belgrad. Gegen Partizan spielen die Thuner im Playoff-Hinspiel um den Einzug in die Gruppenphase der Europa League. «Zu Beginn der Kampagne sagten wir: Wir schauen, wie weit wir kommen. Jetzt sind wir sehr nahe am Ziel.»

Die Europa League wäre nach der Champions League 2005 das zweite internationale Highlight in der 115-jährigen Klubgeschichte. «Das wäre eine riesige Leistung. Aber es wird sehr schwierig», ist sich Hediger bewusst. Der Mittelfeldpuncher rechnet mit einem starken Widersacher.

«Druck auf Partizan ist riesig»

Partizan ist in der Champions-League-Quali an Basels Gegner Ludogorez Rasgrad gescheitert. Vor allem die 0:1-Pleite zuhause haben die heissblütigen Fans nicht goutiert. Nach der Partie wurde Stürmer Marko Scepovic noch im Stadion vom Anführer der Belgrader Ultras die Captainbinde abgenommen. Niemand wagte sich, den Ultra daran zu hindern.

«Alleine diese Szene zeigt, wie immens der Druck bei Partizan ist. Die können sich ein Ausscheiden gegen Thun eigentlich nicht erlauben», weiss Hediger. Der Captain rechnet sich trotzdem gute Chancen aus. «Wir wollen primär mit einer gute Ausgangslage für das Rückspiel heimkehren. Wünschenswert wären natürlich ein Sieg und ein Auswärtstor.»

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