Nach Tod von Schell: «Ein beeindruckender Schauspieler»
Aktualisiert

Nach Tod von Schell«Ein beeindruckender Schauspieler»

Nach dem Tod von Maximilian Schell würdigten Prominente aus dem deutschsprachigen Raum den Schweizer. Bundesrat Alain Berset sprach von einem einzigartigen Schauspieler.

Bundesrat und Kulturminister Alain Berset und sein österreichischer Amtskollege Josef Ostermayer haben den schweizerisch-österreichischen Doppelbürger Maximilian Schell als grossen Schauspieler gewürdigt. Schell starb 83-jährig in der Nacht auf Samstag.

«Maximilian Schell war über Jahrzehnte ein beeindruckender, einzigartiger Schauspieler, der internationale Erfolge feierte», hiess es in der am Samstag der Nachrichtenagentur sda übermittelten Stellungnahme von Kulturminister Alain Berset. Schell habe dem Schweizer Film international ein Gesicht gegeben.

Bersets Amtskollege Josef Ostermayer hatte den Schauspieler Ende 2013 an der Premiere des Films «Oktober November» von Götz Spielmann getroffen. «Mit ihm ist einer der grössten Schauspieler des deutschen Sprachraums verstorben», sagte er. Schell sei der erste österreichische Künstler, der einen Oscar erhalten habe.

Die Salzburger Festspiele würdigten Maximilian Schell als «Weltstar, Weltbürger, Intellektuellen und Philanthrop» sowie als «ganz Grossen auf den Bühnen der Welt», wie das Festival mitteilte. Schell war von 1959 bis 1985 bei insgesamt elf Ausgaben der Festspiele dabei.

Von 1978 bis 1982 verkörperte er den «Jedermann» auf dem Domplatz. «Er war einer der überzeugendsten und besten Darsteller dieser Rolle», liess sich Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler im Communiqué zitieren. (sda)

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