Das schöne Wetter bleibt: Ein bisschen Sommer – es wird bis 24 Grad warm
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Das schöne Wetter bleibtEin bisschen Sommer – es wird bis 24 Grad warm

Nach den verregneten Ostern zeigt sich endlich wieder der Frühling. Und er bleibt ein Weilchen. Nächste Woche könnte es mit ein wenig Glück bereits die ersten Sommertemperaturen geben.

von
vro
Endlich Sonne: Bis und mit Donnerstag bleibt den Schweizern das Wetter hold.

Endlich Sonne: Bis und mit Donnerstag bleibt den Schweizern das Wetter hold.

Man will gar nicht an Ostern zurückdenken: Nass, düster und kalt war es in der Schweiz. Selbst im Sonnenstübchen Tessin waren die Tage nicht ganz wolken- und regenfrei. Doch das ist jetzt Vergangenheit. Der Frühling ist endlich da. Vom Wind nichts mehr zu spüren.

Und die gute Nachricht: Es geht so weiter, und nächste Woche wirds noch besser. «Ab Mittwoch sollten die Temperaturen verbreitet über 20 Grad klettern», sagt Sarina Scheidegger von Meteonews. Es sei möglich, dass es teilweise gar 24 Grad warm werde. Ob nächste Woche bereits die ersten Sommertemperaturen, also mindestens 25 Grad, gemessen werden können, will sie noch offenlassen.

Kleine Pause am Samstag

Doch ganz wolkenlos bleibe der Schweizer Himmel nicht. «Bereits am Freitag können sich am Nachmittag einzelne Quell- und Schleierwolken bilden», sagt Scheidegger. In der Nacht auf Samstag seien einzelne Regenschauer und sogar kleine Gewitter möglich. Tagsüber sammeln sich am Himmel die Wolken, in den Bergen könne es ab und zu regnen. Auch im Flachland sei hie und da ein Schauer möglich, wer Glück hat, bleibt jedoch verschont.

Am Sonntag geht es dann wieder aufwärts. «Am Sonntag wird es recht sonnig und trocken», sagt Scheidegger. Und das bei angenehmen 19 bis 20 Grad. In der neuen Woche gehe es ähnlich weiter. Am Montag gebe es zwar noch ein paar Wolken, bis und mit Donnerstag hält der Frühling aber wacker seine Stellung und zeigt sich von seiner sonnigen Seite.

Vorsicht vor Sonnenbrand und Pollen

Einen Haken hat die Sache dann aber doch: Mit dem frühlingshaften Wetter steigt auch die Gefahr von Sonnenbrand. Die liegt laut Scheidegger momentan mit einem UV-Index von 5 bereits knapp vor dem Mittelstand. Und auch die Pflanzen freuen sich über das schöne Wetter und beginnen jetzt zu blühen. Für Allergiker dürften die sonnigen Tage deshalb belastend werden. «Momentan ist die Konzentration von Eschenpappel- und Haagenbuchepollen erheblich», so Scheidegger.

Eine Alternative ist die Flucht in die Berge. Dort dürfte die Sonnenbrandgefahr zwar noch etwas höher liegen, dafür sind die Bedingungen auf den Skipisten laut der Meteorologin super. Da die Berggebiete über Ostern nochmals ordentlich eingezuckert wurden, werde es dort auch nächste Woche noch genügend Schnee für Skifahrer und Snowboarder haben, die vom Wintersport noch nicht genug haben – zahlreiche Skigebiete sind weiterhin offen.

Im Norden wärmster Tag des Jahres

Die Kombination von Hochdruckeinfluss und warmer Luft aus den Subtropen sorgte am Freitag für schönes und warmes Wetter. Auf der Alpennordseite war es verbreitet der wärmste Tag des Jahres. In Chur (GR) stiegen die Temperaturen auf über 23 Grad.

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