25.08.2015 08:11

FussballstudieEin Club ist unbeliebter als der FC Bayern

Die unsympathischsten Fussballvereine in Deutschland kommen aus Leipzig und München. Über die stärkste Marke verfügt Borussia Dortmund.

von
kai
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An solche Transparente hat sich RB Leipzig längst gewöhnt. Der «Brauseclub» aus der zweiten Bundesliga ist bei den Fans in ganz Deutschland höchst unbeliebt.

An solche Transparente hat sich RB Leipzig längst gewöhnt. Der «Brauseclub» aus der zweiten Bundesliga ist bei den Fans in ganz Deutschland höchst unbeliebt.

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Die Sachsen liegen, was Sympathiewerte betrifft, an letzter Stelle der 36 Erst- und Zweitligaclubs. Die Bayern stehen auf dem zweitletzten Rang.

Die Sachsen liegen, was Sympathiewerte betrifft, an letzter Stelle der 36 Erst- und Zweitligaclubs. Die Bayern stehen auf dem zweitletzten Rang.

AFP/Thomas Kienzle
Gesamtsieger ist Borussia Dortmund mit dem Berner Goalie Roman Bürki. Der BVB verfügt über die stärkste Marke in Deutschland.

Gesamtsieger ist Borussia Dortmund mit dem Berner Goalie Roman Bürki. Der BVB verfügt über die stärkste Marke in Deutschland.

epa/Maja hitij

Wenn die Bayern in Beliebtheitsumfragen nur auf dem vorletzten Platz landen, ist unschwer zu erraten, wer in der Gunst der deutschen Bevölkerung ganz unten steht: RB Leipzig. Der vom Getränkehersteller Red Bull finanzierte und deshalb als «Brauseclub» bezeichnete Zweitbundesligist aus Sachsen hat gemäss der jährlich erscheinenden «Fussballstudie – Die Markenlandschaft der Fussball-Bundesliga» die tiefsten Sympathiewerte aller 36 deutschen Erst- und Zweitligavereine. Am oberen Ende der Skala steht Absteiger Freiburg.

Weit mehr stören dürfte die Leipziger Verantwortlichen, dass ihr Club zusammen mit dem SV Sandhausen und dem 1. FC Heidenheim zu jenem Trio gehört, dessen Bekanntheitsgrad landesweit unter 50 Prozent liegt. Die Bayern erreichen in diesem Ranking als Einzige 100 Prozent.

Dortmunder Siegesserie

In der Gesamtwertung, der sogenannten Markenmeisterschaft, landet der Rekordmeister auf Platz 3 hinter Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach. Der BVB heimst den Titel bereits zum vierten Mal in Serie ein. «Begleitet von einer sehr positiven Gesamtentwicklung des Vereins, vermochte sich Borussia Dortmund im Zuge eines professionellen Markenmanagements ein ausgesprochen positives Vereinsmarkenbild in der öffentlichen Wahrnehmung aufzubauen und als stärkste Vereinsmarke der Fussball-Bundesliga zu positionieren», heisst es in der Studie.

Um die öffentliche Markenwahrnehmung zu überprüfen, wurden im Auftrag der Technischen Universität Braunschweig 4031 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt. Die Teilnehmer mussten Einschätzungen zu Bekanntheit, Attraktivität, Sympathie und Assoziationen der Clubs abgeben.

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