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KlimawandelEin «Eisberg» in der Seine

Mit einem 16 Meter grossen aufblasbaren «Eisberg» in der Seine in Paris hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace die führenden Industrieländer einen Tag vor Beginn des Gipfels der G8-Gruppe in Italien zum Kampf gegen den Klimawandel aufgefordert.

Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy und die übrigen Teilnehmer des G8-Gipfels in L'Aquila müssten «einen Ausweg aus der angekündigten Klimakrise» finden, forderte der Leiter von Greenpeace Frankreich, Pascal Husting.

Die Umweltschutzgruppe und zehn weitere nichtstaatliche Organisationen haben eine Unterschriftenaktion gestartet, um dem Präsidenten ein «Klima-Ultimatum» zu stellen.

«Wir verlangen von Sarkozy umso mehr», als seine Reden zum Thema Umwelt durchaus der Tragweite des Problems entsprächen, betonte der Leiter der Hilfsorganisation Oxfam France, Luc Lamprière. «Jetzt müssen daraus Fortschritte, Taten, Euros folgen.»

Die sieben führenden Wirtschaftsnationen und Russland (G8) beraten von Mittwoch bis Freitag im italienischen L'Aquila auch über das Vorgehen gegen die Erderwärmung und die gebotene Klimapolitik.

(sda)

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