Aktualisiert

Münteferings Notlandung«Ein ernste, sehr ernste Situation»

Bange Minuten, dann Aufatmen: SPD-Chef Franz Müntefering hat eine Notlandung auf dem Stuttgarter Flughafen unbeschadet überstanden. Die Maschine vom Typ Fokker 100 der Fluggesellschaft Contact Air verunglückte am Vormittag beim Landeanflug.

von
kub

Ernsthaft verletzt wurde offenbar niemand. «Es war eine ernste, sehr ernste Situation. Wir sind lange gekreist, haben den Anflug versucht und mussten dann notlanden», liess der SPD-Chef erklären. Er wollte alle am Montag geplanten Termine wahrnehmen.

Protokoll einer Notlandung

Um 9 Uhr 50 sollte der Flug LH 288 der Contact Air in Stuttgart landen. Wie ein Augenzeuge gegenüber der «Bild»-Zeitung sagte, startete der Pilot kurz vor dem Aufsetzen durch. «Wir haben ein Problem», so die Durchsage des Kapitäns. «Am Geräusch konnte man erkennen: Es muss etwas mit dem Fahrwerk sein», so der Augenzeuge. «Das war wie in einem schlechten Film!»

Das Problem konnte nicht behoben werden. Nächste Durchsage des Piloten: «Schnallen Sie sich gut an! Wir machen jetzt einige Flugmanöver, um das Problem zu beheben.» Eine halbe Stunde kreiste sodann das Flugzeug über dem Flughafen. «Die reinste Achterbahn», so der Augenzeuge in der «Bild»-Zeitung. «Aber Müntefering war super souverän», berichtet der Passagier.

Dann die Notlandung. Die Stewardessen verteilten Informationsbroschüren über Notlandungen, dann wird geübt; immer wieder üben die Flugbegleiter das Kommando: «Safety Position». Um 10.40 Uhr setzt die Maschine auf. «Es war eine weiche Landung, besser als eine normale Landung», so der Passagier.

78 Menschen an Bord

Die Maschine war laut Airline als Flug LH 288 um 8.44 Uhr in Berlin-Tegel gestartet. An Bord hätten sich 73 Fluggäste und fünf Besatzungsmitglieder befunden, sagte Contact-Air-Geschäftsführer Manfred Gärtner der Nachrichtenagentur AP.

Laut einer Mitteilung des Flughafens erlitten fünf Fluggäste einen Schock, eine Flugbegleiterin wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei erklärte, die Besatzung habe bereits während des Fluges Probleme mit dem Fahrwerk gemeldet. Daraufhin sei sofort Grossalarm ausgelöst worden, und man habe die Rettungskräfte alarmiert. Die Ermittlungen zur genauen Ursache wurden aufgenommen.

Dank an den Piloten

«Alle im Flugzeug waren sehr diszipliniert. Unser grosser Dank gilt dem Kapitän, der eine Meisterleistung hingelegt hat, und seiner Crew, die die Situation professionell gehandhabt hat», hiess es in der Erklärung Münteferings. Laut SPD nahm Müntefering alle für Montag geplanten Termine wahr. Am Mittag hielt er demzufolge eine Festrede auf einem Volksfest in Stuttgart. Für den Nachmittag waren Auftritte bei einer Diskussionsveranstaltung in Uhingen und einer Wahlkampfkundgebung in Augsburg geplant.

Contact-Air-Geschäftsführer Gärtner sagte der AP, zu der Notlandung werde es voraussichtlich im Verlauf des Tages eine Pressekonferenz geben. Genaueres stehe aber noch nicht fest.

SPD-Generalsekretär Hubertus Heil sagte, Pilot und Besatzung hätten umsichtig gehandelt. Ihnen gelte sein Dank. «Wir freuen uns, dass alle gesund sind und Franz Müntefering unversehrt geblieben ist.» (kub/dapd)

Die ist ein zweistrahliges Düsenflugzeug, das auf die 80er Jahre zurückgeht. Die 100-sitzige Maschine ist das grösste Modell des inzwischen nicht mehr existierenden niederländischen Herstellers Fokker und wurde für Kurz- und Mittelstrecken gebaut. 1986 flog die Maschine das erste Mal, 1988 wurde das erste Modell an den Kunden Swissair ausgeliefert. Zusammen mit dem kleineren Schwestermodell Fokker 70 wurden bis in die 90er Jahre insgesamt mehr als 300 Maschinen hergestellt, von denen viele noch heute unterwegs sind, unter anderem für die niederländische KLM und die Austrian Airlines. Die maximale Reisegeschwindigkeit der Fokker 100 liegt bei 845 Stundenkilometern, die Reichweite zwischen 2500 und gut 3000 Kilometern. Das maximale Startgewicht liegt bei etwa 45 Tonnen. Vor der Notlandung in Stuttgart gab es mehrfach Unfälle mit der Fokker 100. So stürzte 1993 eine Maschine beim Start in Skopje in Mazedonien ab. Dabei starben 83 Menschen. In den Jahren 1996, 1997 und 2002 kam es zu drei Unfällen mit Fokker-100-Maschinen der brasilianischen TAM. Im Jahr 2007 schoss zudem eine Maschine der Air France Régional über die Landebahn im südfranzösischen Pau hinaus. (AP)

Die ist ein zweistrahliges Düsenflugzeug, das auf die 80er Jahre zurückgeht. Die 100-sitzige Maschine ist das grösste Modell des inzwischen nicht mehr existierenden niederländischen Herstellers Fokker und wurde für Kurz- und Mittelstrecken gebaut. 1986 flog die Maschine das erste Mal, 1988 wurde das erste Modell an den Kunden Swissair ausgeliefert. Zusammen mit dem kleineren Schwestermodell Fokker 70 wurden bis in die 90er Jahre insgesamt mehr als 300 Maschinen hergestellt, von denen viele noch heute unterwegs sind, unter anderem für die niederländische KLM und die Austrian Airlines. Die maximale Reisegeschwindigkeit der Fokker 100 liegt bei 845 Stundenkilometern, die Reichweite zwischen 2500 und gut 3000 Kilometern. Das maximale Startgewicht liegt bei etwa 45 Tonnen. Vor der Notlandung in Stuttgart gab es mehrfach Unfälle mit der Fokker 100. So stürzte 1993 eine Maschine beim Start in Skopje in Mazedonien ab. Dabei starben 83 Menschen. In den Jahren 1996, 1997 und 2002 kam es zu drei Unfällen mit Fokker-100-Maschinen der brasilianischen TAM. Im Jahr 2007 schoss zudem eine Maschine der Air France Régional über die Landebahn im südfranzösischen Pau hinaus. (AP)

Die ist ein zweistrahliges Düsenflugzeug, das auf die 80er Jahre zurückgeht. Die 100-sitzige Maschine ist das grösste Modell des inzwischen nicht mehr existierenden niederländischen Herstellers Fokker und wurde für Kurz- und Mittelstrecken gebaut. 1986 flog die Maschine das erste Mal, 1988 wurde das erste Modell an den Kunden Swissair ausgeliefert. Zusammen mit dem kleineren Schwestermodell Fokker 70 wurden bis in die 90er Jahre insgesamt mehr als 300 Maschinen hergestellt, von denen viele noch heute unterwegs sind, unter anderem für die niederländische KLM und die Austrian Airlines. Die maximale Reisegeschwindigkeit der Fokker 100 liegt bei 845 Stundenkilometern, die Reichweite zwischen 2500 und gut 3000 Kilometern. Das maximale Startgewicht liegt bei etwa 45 Tonnen. Vor der Notlandung in Stuttgart gab es mehrfach Unfälle mit der Fokker 100. So stürzte 1993 eine Maschine beim Start in Skopje in Mazedonien ab. Dabei starben 83 Menschen. In den Jahren 1996, 1997 und 2002 kam es zu drei Unfällen mit Fokker-100-Maschinen der brasilianischen TAM. Im Jahr 2007 schoss zudem eine Maschine der Air France Régional über die Landebahn im südfranzösischen Pau hinaus. (AP)

Die ist ein zweistrahliges Düsenflugzeug, das auf die 80er Jahre zurückgeht. Die 100-sitzige Maschine ist das grösste Modell des inzwischen nicht mehr existierenden niederländischen Herstellers Fokker und wurde für Kurz- und Mittelstrecken gebaut. 1986 flog die Maschine das erste Mal, 1988 wurde das erste Modell an den Kunden Swissair ausgeliefert. Zusammen mit dem kleineren Schwestermodell Fokker 70 wurden bis in die 90er Jahre insgesamt mehr als 300 Maschinen hergestellt, von denen viele noch heute unterwegs sind, unter anderem für die niederländische KLM und die Austrian Airlines. Die maximale Reisegeschwindigkeit der Fokker 100 liegt bei 845 Stundenkilometern, die Reichweite zwischen 2500 und gut 3000 Kilometern. Das maximale Startgewicht liegt bei etwa 45 Tonnen. Vor der Notlandung in Stuttgart gab es mehrfach Unfälle mit der Fokker 100. So stürzte 1993 eine Maschine beim Start in Skopje in Mazedonien ab. Dabei starben 83 Menschen. In den Jahren 1996, 1997 und 2002 kam es zu drei Unfällen mit Fokker-100-Maschinen der brasilianischen TAM. Im Jahr 2007 schoss zudem eine Maschine der Air France Régional über die Landebahn im südfranzösischen Pau hinaus. (AP)

Die ist ein zweistrahliges Düsenflugzeug, das auf die 80er Jahre zurückgeht. Die 100-sitzige Maschine ist das grösste Modell des inzwischen nicht mehr existierenden niederländischen Herstellers Fokker und wurde für Kurz- und Mittelstrecken gebaut. 1986 flog die Maschine das erste Mal, 1988 wurde das erste Modell an den Kunden Swissair ausgeliefert. Zusammen mit dem kleineren Schwestermodell Fokker 70 wurden bis in die 90er Jahre insgesamt mehr als 300 Maschinen hergestellt, von denen viele noch heute unterwegs sind, unter anderem für die niederländische KLM und die Austrian Airlines. Die maximale Reisegeschwindigkeit der Fokker 100 liegt bei 845 Stundenkilometern, die Reichweite zwischen 2500 und gut 3000 Kilometern. Das maximale Startgewicht liegt bei etwa 45 Tonnen. Vor der Notlandung in Stuttgart gab es mehrfach Unfälle mit der Fokker 100. So stürzte 1993 eine Maschine beim Start in Skopje in Mazedonien ab. Dabei starben 83 Menschen. In den Jahren 1996, 1997 und 2002 kam es zu drei Unfällen mit Fokker-100-Maschinen der brasilianischen TAM. Im Jahr 2007 schoss zudem eine Maschine der Air France Régional über die Landebahn im südfranzösischen Pau hinaus. (AP)

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