Ein Ex-Schulhausschläger im eTalk
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Ein Ex-Schulhausschläger im eTalk

Jugendgewalt greift um sich. Doch wer sind die Jungen, die andere auf brutalste Art und Weise verprügeln? Heute stellt sich Andi Z., gewalttätiger Schülerschreck von einst, im eTalk von 12 bis 13 Uhr den User-Fragen.

Die SF-Fernsehsendung «DOK» porträtierte gestern den ehemaligen Schläger Andi Z. und andere gewalttägige Jugendliche. Heute meint der inzwischen 19jährige Andi auf die Frage, weshalb er früher zugeschlagen hat: «Weil es mir Freude bereitete»

Die neusten Kriminalstatistiken sprechen eine deutliche Sprache: Die Jugendgewalt ist in der Schweiz massiv angestiegen. Und die Taten jugendlicher Gewalttäter werden gefährlicher und brutaler. Drohungen, Erpressungen, Körperverletzungen und Raubüberfälle, von den Jugendlichen verharmlosend «Ausnehmen» genannt, gehören zu den häufigsten Delikten.

Gewaltanwendung gehört für immer mehr Jugendliche zur Normalität. Und die Täter werden immer jünger. Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren begehen die meisten Gewaltdelikte - laut Strafrecht noch Kinder. Die meisten Delikte werden in Cliquen begangen. Der Gruppendruck ist gross, und oft fehlt den Jugendlichen jegliches Mitgefühl für ihre meist jugendlichen Opfer. Aber nur gerade zehn Prozent der Betroffenen getrauen sich die erlittenen Straftaten anzuzeigen. Meist aus Scham, und oft aus Angst vor noch mehr Gewalt.

Was bewegt vor allem männliche Jugendliche dazu, anderen Jugendlichen das Leben zur Hölle zu machen, sie zusammenzuschlagen, auszurauben, zu bedrohen?

Fragen Sie den ehemaligen Schläger Andi Z.! Heute im eTalk, von 12 bis 13 Uhr wird er Ihnen antworten.

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