Die Finali Mondiali sind ein Fest in Ferrari-Rot
An den Finali Mondiali sind Ferraris aus aller Welt dabei. 

An den Finali Mondiali sind Ferraris aus aller Welt dabei.

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Publiziert

Finali MondialiEin Fest in Ferrari-Rot

An den Finali Mondiali 2021 wurden nicht nur die Champions der verschiedenen Ferrari-Rennserien gekürt, auch viele Privatleute flitzten mit ihren superseltenen FXX-Modellen über die Rennstrecke von Mugello. Ein Fest der Superlative für Ferrari-Fans.

von
Michael Lusk / A&W Verlag

Der legendäre Ruf von Ferrari ist untrennbar mit dem Motorsport verbunden. Seit der Gründung der Formel 1 im Jahr 1950 sind die Italiener in der Königsklasse des Motorsports dabei, fahren seitdem im berühmten Ferrari-Rot. Die Marke mit dem springenden Pferd im Logo betreibt heute ausserdem gleich mehrere eigene Markenpokale. Zum Saisonfinale kommen alle an einem Event zusammen. An den Finali Mondiali werden aber nicht nur die Sieger gefeiert: Auch für die Fans findet ein grosses Schaulaufen statt, zudem treffen sich auch die Besitzer seltener Strassen- und Rennautos, um auf der Rennstrecke vor der Winterpause nochmals richtig Gas zu geben. So konnten die zahlreichen Fans live zuschauen und vor allem zuhören, wie die ehemaligen Rennfahrer Giancarlo Fisichella, Olivier Beretta und Andrea Bertolini mit drei ehemaligen Formel-1-Piloten über die Piste in der Toskana düsten. Aber auch Anhänger klassischer Ferraris kamen auf ihre Kosten. Die heimlichen Stars der Show waren aber auch dieses Jahr wieder die ultra-raren FXX-Modelle.

Unzählige Autos nahmen an den Finali Mondiali teil.

Unzählige Autos nahmen an den Finali Mondiali teil.

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Der neue Ferrari Daytona SP3 war auch dabei.

Der neue Ferrari Daytona SP3 war auch dabei.

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Ebenso wie zwei seiner klassischen Vorgänger.

Ebenso wie zwei seiner klassischen Vorgänger.

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Neues Hypercar: Ferrari Daytona SP3

Oder fast: Ferrari nutzte den Anlass nämlich auch dazu, ein neues, auf 599 Stück limitiertes Hypercar zu lancieren. Der Ferrari Daytona SP3 ist nach dem Monza SP1 und SP2 das dritte Modell der Icona-Baureihe und gleichzeitig eine Hommage an die Firmenhistorie. Drei Ferraris standen nämlich bei den 24 Stunden von Daytona 1967, dem ersten Rennen der Sportprototypen-Weltmeisterschaft, auf dem Podium: Der 330 P3/4, der 330 P4 und der 412P, die nebeneinander die Ziellinie passierten, verkörperten den Geist der Sportprototypen der 60er-Jahre, des goldenen Zeitalters der Rennwagen mit geschlossenen Radkästen.

Entsprechend exklusiv sind die Eckwerte des neuen Daytona SP3. Unter der Haube arbeitet ein 840 PS starker Zwölfzylinder-Mittelmotor, und zwar ohne Turbo oder Hybrid. Der 6,5 Liter grosse Sauger ist von der Basis her derselbe wie im Ferrari 812 Competizione. Ferrari hat aber nochmals einige PS mehr herausgekitzelt, so dass sich der Daytona der stärkste V12-Sauger der Firmengeschichte nennen darf. Von 0 auf 100 km/h gehts in 2,85 Sekunden, bis Tempo 200 vergehen gerade mal 7,4 Sekunden. Schluss ist erst bei mehr als 340 km/h. Ob das diejenigen Besitzer, die für den Daytona SP3 die Summe von zwei Millionen Euro nach Maranello überwiesen haben, tatsächlich ausprobieren, bleibt offen. Nicht selten bleiben solche Preziosen nämlich in privaten Sammlungen stehen. Es sei denn, es sind wieder Finali Mondiali. Wir sind jetzt schon gespannt, wie viele davon wir nächstes Jahr sehen werden, wenn die Italienerinnen und Italiener wieder ihr Fest in Ferrari-Rot feiern.

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