Schockbild: Ein fettes Problem auf 10 000 Metern
Aktualisiert

SchockbildEin fettes Problem auf 10 000 Metern

Das Bild, mit dem ein Flight Attendant von American Airlines das Problem von Übergewichtigen an Bord aufzeigen wollte, sorgt in den USA seit Tagen für Aufsehen – und bringt eine alte Debatte wieder aufs Tapet: Müssten dicke Menschen zwei Sitzplätze buchen?

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Auf einem American-Airlines-Flug fotografierte eine Hostess einen stark übergewichtigen Passagier, der offenbar auf seinem Economy-Sitz nicht genug Platz hatte. Sie schickte es daraufhin dem Blogger Kieran Daly, der regelmässig über Fliegerei schreibt.

Daly veröffentlichte das Bild auf Flightglobal.com. Er habe das Bild von einer Hostess zugeschickt bekommen, fügte er hinzu. Die Frau habe ihrem Vorgesetzten damit zeigen wollen, welche Probleme an Bord entstehen, wenn übergewichtige Menschen – trotz Hinweisen bei der Buchung – nur einen Sitzplatz buchen. Nicht nur sei es eine Zumutung für die Sitznachbarn, auch die Arbeit des Flugpersonals sei dadurch stark beeinträchtigt – man komme mit dem Servierwagen nicht durch den Gang.

Wie macht es Swiss?

Nun wird in den USA wieder heiss debattiert, ob Menschen mit etwas zuviel Speck auf den Rippen nicht besser zwei Plätze buchen sollten. Dass der Mann beim Check-in vom Flughafenpersonal nicht zurückgewiesen wurde, sei für die Hostess ein weiterer Grund für ihren Unmut gewesen, so Daly.

Bei Swiss sei das Problem nicht so akut wie in den USA, erklärt der Leiter der Medienstelle, Franco Gulotti gegenüber 20 Minuten Online. Das Buchen von zwei Sitzplätzen ist dem Passagier überlassen, und es komme nur sehr selten vor, «dass jemand vor dem Fliegen aufgrund seiner Körpergrösse refusiert wird».

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