19.06.2020 21:00

Design-Preis

Ein Fiat ganz nach eigenem Gusto

Die Studie Centoventi wurde mit dem Car Design Award für das beste Konzeptfahrzeug 2019 ausgezeichnet. Der kleine Stromer lässt sich auch im Nachhinein jederzeit umkonfigurieren.

von
lab
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Die Fiat-Studie Centoventi hat den dritten bedeutenden Design-Preis gewonnen.

Die Fiat-Studie Centoventi hat den dritten bedeutenden Design-Preis gewonnen.

Foto: PD
Der Clou: Der grundsätzlich minimalistisch ausgelegte E-Flitzer lässt sich jederzeit umkonfigurieren.

Der Clou: Der grundsätzlich minimalistisch ausgelegte E-Flitzer lässt sich jederzeit umkonfigurieren.

Foto: PD
Erstmals vorgestellt wurde der Concept-Car am Genfer Autosalon 2019.

Erstmals vorgestellt wurde der Concept-Car am Genfer Autosalon 2019.

Foto: PD

Centoventi – mit dieser Studie feiert Fiat das 120-jährige Bestehen (Centoventi heisst 120 auf italienisch). Nun hat das erstmals am Genfer Salon 2019 präsentierte Konzeptfahrzeug den renommierten Car Design Award 2019 gewonnen, der von der Online-Plattform «Car Design News» vergeben wird. Die Jury besteht aus den Chefdesignern von 18 Autoherstellern. Sie lobte den Centoventi als «revolutionäres Auto, das sich durch seinen innovativen und modularen Aufbau sowie die aussergewöhnliche Verwendung von Farben und Materialien auszeichnet». Dieser Preis ist nach dem Red Dot Award und der Trophée Argus bereits die dritte bedeutende Auszeichnung für die Studie.

Für Fiat-Präsident Olivier François ist der Preis eine grosse Ehre: «Der Centoventi ist Fiats Vision für die Zukunft der Elektromobilität, die auf einer mehr als 120-jährigen Geschichte unserer Marke basiert.» Der Concept-Car sei gewissermassen ein weisses Blatt Papier, das nach dem Geschmack und den Anforderungen der Kunden bemalt werden könne. «Das Fahrzeug ist so konzipiert, dass es mit grösstmöglicher Freiheit und Fantasie in Bezug auf Farben, Innenraum, Dach, Infotainmentsystem und sogar Kapazität der modularen Batterien konfiguriert werden kann.»

Der Clou: Der Centoventi ist grundsätzlich sehr minimalistisch ausgelegt und lässt sich jederzeit mit vielen Details neu konfigurieren. Das Konzept sieht die Auslieferung aller Fahrzeuge in einer Farbe vor, anschliessend kann der Kunde sein Auto mit einer App individuell ausstatten. Er hat die Wahl zwischen vier unterschiedlichen Dachvarianten, vier Stossfängern, vier Radkappen und Folierung in vier Wahlfarben. Ebenso lassen sich Teile der Innenausstattung austauschen, und auch die Reichweite lässt sich den persönlichen Anforderungen anpassen: Dank der modular aufgebauten Batteriearchitektur variiert die Reichweite zwischen 100 und 500 Kilometern.

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83 Kommentare
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Goodnewser

20.06.2020, 18:40

~~~~Forscher des Paul Scherrer Instituts in Villigen AG (Schweiz) wollten es genau wissen. Sie haben in einem Life-Cycle-Assessment untersucht, wie sich die Produktion von Strom und Batterie auf die Umweltbelastung auswirken. In der Schweiz hat ein Mittelklasse-Elektrofahrzeug nach rund 50'000 gefahrenen Kilometern die Emissionen durch die Herstellung der Batterie kompensiert. Bei einem E-Kompaktwagen mit kleinerer Batterie sieht es sogar noch deutlich besser aus! :-)~~~~

René

20.06.2020, 16:43

Wer einmal elektrisch fährt will nicht mehr zum Verbrenner zurück. Auch, wenn der Stromer noch nicht 1'000Km Reichweite hat, ist er das viel bessere Antriebskonzept als ein Verbrenner. Los, macht eine Probefahrt und überzeugt euch selbst!

iris

20.06.2020, 16:24

Mir gefallen die neuen Autokonzepte sehr. Ich meine das Aussehen. Weiter so! Alle Marken!