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«The Town»Ein Film wie ein gut getimter Überfall

Soll noch einer sagen, Ben Affleck sei kein ambitionierter Regisseur: Zur Vorbereitung von «The Town» sprach der Hollywood-Star mit FBI-Leuten und allerlei Verbrechern.

von
phz

«The Town»-Trailer

Einige Bankräuber, die ihre Strafe verbüsst haben, spielen in seinem Film sogar mit.

Die Hauptrolle übernimmt Affleck gleich selbst. Er ist Doug, der Anführer einer Gangsterbande, die sich seit Jugendtagen kennt und von Banküberfällen lebt. Eines ­Tages verliebt er sich in ein ehemaliges Opfer, die Bankangestellte Claire, die seine wahre Identität nicht kennt. Doch als das FBI der Gang auf den Pelz rückt und sein brüderlicher Freund ihm nicht mehr über den Weg traut, merkt Doug, wie schwierig der Ausstieg ins normale Leben ist. Der Versuch, mit Claire einen Neubeginn zu starten, steht vor dem Scheitern.

Auch die zweite Regiearbeit Afflecks (nach dem exzellenten «Gone Baby Gone») ist in einem heruntergekommenen Bostoner Milieu angesiedelt, das für die Polizei undurchdringlich bleibt.

Bei «The Town» stimmt aber nicht nur die Atmosphäre, sondern auch die Inszenierung: Schnörkellos und ohne Firlefanz zeigt der an den Klassiker «Heat» erinnernde Thriller das brutale Handwerk der Bande. Ein Film wie ein gut getimter Raubüberfall. (phz/20 Minuten)

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