OL WM Tagebuch: Ein gutes Gefühl mitnehmen
Aktualisiert

OL WM TagebuchEin gutes Gefühl mitnehmen

Am Montag war ich zum ersten Mal an dieser WM im Wald. Das tönt etwas komisch, aber da der Sprint vom Sonntag in der Stadt ausgetragen wurde, war das tatsächlich so.

von
Fabian Hertner aus Trondheim

Und die Natur und die Wälder um Trondheim sind wirklich extrem schön. Am Wettkampf selber spielen diese Eindrücke natürlich überhaupt keine Rolle, aber drum herum geniesse ich sie sehr. Was mir hier an der WM in Norwegen auch sehr gut gefällt: Die OL-Karten und die Organisation sind noch ein bisschen perfekter als an anderen WMs. Norwegen hat eben eine grosse OL-Tradition, und das spürt man hier in Trondheim gut. Beim Langdistanz-Qualifikationslauf am Dienstag wollte ich ein gutes Gefühl für den Final mitnehmen. Ich lief die «Quali» in der ersten Hälfte ziemlich voll. So bin ich voll konzentriert und die Abstimmung von Lauftempo und Kartenarbeit passt so zueinander wie sie im Final sein muss. Das Tempo nahm ich erst gegen Schluss leicht zurück. Diese Energie spare ich mir lieber für den Final vom Donnerstag. Rund um die Langdistanz-Einsätze ist das Essen sehr wichtig. Neben der traditionellen Pasta aus dem Teller nehme ich Kohlehydrate auch in flüssiger Form zu mir. Hauptsache meine Speicher sind am Donnerstag so voll wie möglich. Denn der Final soll 1 Stunde und 45 Minuten lang sein.

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