Wirbelbruch: Ein Horrorsturz mit bösen Folgen

Aktualisiert

WirbelbruchEin Horrorsturz mit bösen Folgen

Für den norwegischen Skispringer Tom Hilde ist die Saison vorbei. Der 24-Jährige brach sich bei seinem Horrorsturz in Oberstdorf den achten Rückenwirbel.

von
pre

Tom Hilde stürzt beim Eröffnungsspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf. (Quelle: YouTube)

Starker Schneefall und böiger Wind beeinträchtigten das Auftaktspringen zur Vierschanzentournee in Oberstdorf. Der erste Durchgang musste nach 34 der 50 ersten Springer abgebrochen werden. Und auch das Finale ging alles andere als reibungslos über die Bühne.

Tom Hilde stürzte bei seinem zweiten Sprung schwer und zog sich gemäss dem norwegischen TV-Senders NRK einen Bruch des achten Rückenwirbels zu. «Das ist das Schlimmste, was passieren konnte. Die Saison ist für ihn natürlich gelaufen», sagte Norwegens österreichischer Nationaltrainer Alexander Stöckl.

«Kann mich an alles erinnern»

Hilde knallte nach seinem Sprung auf 131,5 Meter bei der Landung mit dem Kopf voran in den Schnee. Dabei zog sich der viermalige Vizeweltmeister auch zahlreiche Schürfwunden im Gesicht und Prellungen am ganzen Körper zu. Verletzungen des Nervensystems wurden glücklicherweise nicht diagnostiziert.

Schwerer Sturz eines Skispringer

Der 24-Jährige, der am Samstag noch die Qualifikation an der Schattenbergschanze gewonnen hatte, war nach dem Sturz umgehend in ein Krankenhaus in Immenstadt gebracht worden. Dort befindet sich der Norweger bereits auf dem Weg der Besserung. «Ich kann mich an alles erinnern. Ich bin in der letzten Phase zu weit nach vorne geraten und kopfüber gestürzt», so Hilde. (pre/sda)

Deine Meinung