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Glückspilz-RennenEin Jahr voller Glück für japanischen Studenten

Wer das traditionelle «Lucky Man»-Rennen im japanischen Hygo gewinnt, darf sich offiziell «Glückspilz des Jahres» nennen. Ein 19-Jähriger heimste den Titel unter dem Jubel der Zuschauer ein.

von
mba

Der japanische Student Seiki Kyoda konnte sich gegen tausende Mitstreiter behaupten. (Video: Reuters)

Im Rahmen des japanischen Tka-Ebisu-Festivals findet alljährlich das «Lucky Man»-Rennen am Nishinomiya-Schrein statt. Wer es als Erster vom Tor bis zum Schrein schafft, dem winkt der Titel als «glücklichster Mensch Japans» für ein Jahr. Rund tausend Menschen versuchten am Freitag ihr Glück.

So funktioniert das Rennen: Frauen und Männer versammeln sich vor dem Haupttor des Nishinomiya-Schreins in der Präfektur Hygo. Zuvor wurde von den Organisatoren verlost, wer in der vordersten Reihe stehen darf. Unter Trommelwirbel öffnen sich um Punkt sechs Uhr in der Früh die Tore – dann ist sprinten angesagt.

Die drei Personen, die am schnellsten die 230 Meter lange Strecke hinter sich bringen und damit die Haupthalle erreichen, werden wie folgt gekrönt: Die Zweit- und Drittplatzierten bekommen je den Titel «glücklicher Mensch» verliehen, während sich der Gewinner stolz «glücklichster Mensch Japans» nennen darf.

Shinzo Abe besuchte umstrittenen Schrein

In diesem Jahr konnte der 19-jährige Student Seiki Kyoda den Titel holen. Zur Belohnung bekam er den Segen des Shinto-Priesters im Schrein und ein Holzfass mit Sake.

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