Fussball: Ein Kickbox-Meister stählt die FCB-Stars
Aktualisiert

FussballEin Kickbox-Meister stählt die FCB-Stars

Nichts mehr mit lockerem Aufwärmen. Athletiktrainer Nikola Vidovic lässt die Spieler des FC Basel leiden.

von
Peter Berger

«Mit den vielen Start-, Stopp- und Beschleunigungsbewegungen ist eine kräftige ­Muskulatur im Core-Bereich doch für einen Fussballer das Wichtigste», sagt Nikola «Niko» Vidovic. Entsprechend lässt der neue Athletik­trainer den «Kern» trai­nieren: Bauch-, Rücken-, Gesäss- und hintere Oberschenkelmuskulatur.

Überraschend gut sei der Zustand der FCB-Akteure, beurteilt Vidovic. Trainer Thorsten Fink ist aber nicht entgangen, «dass einige noch nicht so stabil sind». Fink hat Vidovic während seiner Zeit in München im Fitness-Studio bei einer Spinning-Stunde mit dem FC Bayern kennengelernt und mit ihm ­zuletzt bereits in Ingolstadt ­zusammengearbeitet. Der 44-jährige Modell-Athlet ist diplomierter Sportlehrer, war kroatischer Kickbox-Meister und arbeitete auch mit der Basketball- und Volleyball-Nationalmannschaft. «Ich bin sehr erstaunt, dass im Fussball der Schwerpunkt nicht stärker auf den Core-Bereich gelegt wird», meint der zweifache Familienvater.

Zumindest beim FC Basel ändert sich das nun. «Die Übungen sind sehr hart», gesteht Mittelfeldspieler Fabian Frei. Das wissen jetzt auch Benjamin Huggel und Marco Streller. Die Internationalen kamen nach ihrer späteren Ankunft im Trainingslager im Engadin in den «Genuss» einer Sondereinheit mit dem Kroaten.

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