Fidele Fundstücke: Ein Koffer voller Hundebabys
Aktualisiert

Fidele FundstückeEin Koffer voller Hundebabys

In Toledo, Ohio, stolperten Passanten über einen Koffer, in dem sie sechs Welpen entdeckten. Der Mann, der sie ausgesetzt hatte, wurde bereits gefunden. Er ist dümmer, als die Polizei erlaubt.

von
phi

Im US-Bundesstaat Ohio hat der Fund von sechs ausgesetzten Hundebabys für Empörung unter Tierschützern gesorgt. Sie waren in einen Koffer gezwängt worden, der vor einem Geschäft in der Stadt Toledo entdeckt wurde. Eine Hündin streifte um das Gepäckstück herum. Der Mischling, in dem eine englische Bulldogge steckt, machte Passanten stutzig. Sie öffneten den Koffer und befreiten die Hundebabys.

Für die Tiere war die Aktion ihres Herrchens Glück im Unglück. Zum einen weil sich seit dem Fund am 4. April diverse Amerikaner darum reissen, einen der Wonneproppen zu adoptieren. «Wir haben 500 bis 800 Anrufe bekommen», frohlockte John Dinon von der «Toledo Humane Society» bei einem Lokalsender. Menschen aus Kalifornien und Kolumbien hätten sich gemeldet, die eines der Tiere haben wollten.

Dümmer gehts nicht

Zum anderen haben die Welpen Glück, weil ihr Herrchen scheinbar nicht mit Intelligenz gesegnet ist. Howard Davis wurde wegen des Aussetzens der Tiere angezeigt: Seine Adresse stand auf dem Koffer, in dem die Welpen waren, und das Muttertier ist auf seinen Namen zugelassen. Der 53-Jährige musste am 13. April vor Gericht erscheinen: Ihm drohen 90 Tage Haft und 750 Dollar Geldstrafe.

Die «National Post» berichtet übrigens, dass Davis den Behörden gesagt habe, er hätte die Hundebabys einem Freund in Michigan gegeben. Sein Koffer sei ihm schon vorher gestohlen worden. Wie die Kleinen nun aber aus Michigan in seinen gestohlenen Koffer kamen, der zwei Blocks von seinem Haus stand, konnte der Mann nicht erklären.

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