Sponsored: «Ein Kratzer im Auto ist für sie eine Katastrophe»
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Sponsored«Ein Kratzer im Auto ist für sie eine Katastrophe»

Das Autofahren steht vor einem fundamentalen Wandel. Die moderne Mobilität passt aber nicht jedem, sagt Autovisionär Frank M. Rinderknecht.

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ep
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Hat jeder ein Recht auf einen Tesla? Zumindest teilen heutzutage auch Privatpersonen ihre ungewöhnlichen Autos: Dieses Modell S ist mitten in Zürich zu haben und beschleunigt von 0 auf 100 in 4,4 Sekunden.

Hat jeder ein Recht auf einen Tesla? Zumindest teilen heutzutage auch Privatpersonen ihre ungewöhnlichen Autos: Dieses Modell S ist mitten in Zürich zu haben und beschleunigt von 0 auf 100 in 4,4 Sekunden.

Sharoo-User Lukas
Gross, schwer und nicht für jedes Parkhaus geeignet: Auch ein Hummer H2 wird von einem Privaten geteilt.

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Sharoo-User Urban
Dieser Maserati Coupe Cambiocorsa mit 4,2L Ferrari V8-Motor wurde für eine Hochzeit gemietet.

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Sharoo-User Richard

Die Sharing-Economy rüttelt die Autofahrer auf. Bisher gab es zwei Gruppen: Die einen besassen ein Auto, die anderen mieteten einen Wagen. Nun wächst ein dritter Typ Autofahrer heran: Er besitzt und teilt. Hat das Zukunft?

Die Sharing-Economy öffnet riesige Märkte. Zum Beispiel Airbnb: Der Pionier zeigt, dass Leute private Räume teilen und Fremde in ihren Betten schlafen lassen. Das bedingt für die Teilnehmer aber eine emotionale Loslösung vom klassischen Besitztum, mit dem sie gross geworden sind.

Eine Wohnung kann man putzen, Bettwäsche waschen. Ein Auto ist komplexer. Wer schlecht kuppelt, hart bremst oder über Randsteine schrubbt, kann es gröber beschädigen. Wieso soll ich also den geliebten Wagen teilen?

Es gibt seit jeher Fahrer, die ihr Auto hätscheln. Ein Kratzer ist für sie eine Katastrophe. Und dann gibt es solche, die es vor allem gebrauchen und nicht jeden Samstag waschen. Diese sind eher bereit, ihren Wagen zu teilen. Sie können die Kosten senken. Und die meisten Fahrzeuge werden kaum eine Stunde pro Tag bewegt. Wer ein geregeltes Leben hat, kann in den freien Zeiträumen das Auto vermieten.

Kann ein flächendeckendes Autoteilen die Verkehrsprobleme in Städten entschärfen?

Ja. Je effizienter, desto mehr Parkraum kann man anderweitig nutzen. Teilen ist auch schön, wenn man nicht allein, sondern zu zweit oder zu dritt im Auto sitzt. Und künftig ist auch denkbar, dass gleich noch ein Paket mitgenommen wird. Wir nennen das Microdelivery.

Damit sich Sharing durchsetzt, müssen sehr viele mitmachen. Autoteilen senkt zwar die Kosten und man hat vielleicht ein besseres Gefühl, weil man etwas Gutes tut. Reicht das, um viele Autobesitzer dafür zu begeistern?

Was löst eine Veränderung aus? Leidensdruck oder Zugewinn. Diese müssen so gross sein, dass Menschen ihr Musterverhalten ändern. Da ist viel im Umbruch. Mit 60 gehöre ich der Generation an, die ein Auto besitzt, wenn möglich mit V8-Motor. Auch heute noch lieben Junge starke Verbrennungsmotoren, aber es sind viel weniger als früher. Meine Tochter etwa will gar kein Auto, obwohl sie genug Auto-DNA abbekommen hat (lacht). Sie lebt in London und hält ein Auto für völlig überflüssig. Wenn sie eines braucht, steigt sie in ein Taxi, Uber oder mietet sich eines fürs Wochenende. Junge stehen dem Autobesitzen ganz anders gegenüber.

Toll an einem Auto ist ja auch, dass man jederzeit einsteigen und losfahren kann. Teilt man den Wagen, wird diese Freiheit beschnitten.

Mobilität spielt sich stark auf der psychologischen Ebene ab. Die innere Freiheit «Wenn ich wollte, könnte ich jederzeit in den Süden fahren» ist nicht zu unterschätzen – auch wenn sie dann tatsächlich nur einmal im Jahr so weit fahren. Freiheiten lassen sich Menschen nicht gerne beschneiden. Deshalb ist das Teilen des Autos für Leute mit einem sehr geregelten Leben eher möglich als zum Beispiel für mich. Ich lebe und arbeite oft unplanbar.

Braucht es Autos, die für das Sharen gebaut werden, die sich etwa leichter reinigen lassen, wenn jemand Gipfeli isst oder eine Cola verschüttet?

Das würde zu weit führen. Sauberkeit ist eine Frage des Benutzens, nicht der Konstruktion. Ein Brösmeli-resistentes Auto bringt nichts.

Wie sieht der Sharing-Markt für Autos in Zukunft aus?

Er hat riesiges Potenzial. Wichtig ist, dass es einfach ist, Spass macht und effizient ist. Wie gross die Nutzungsziffer wird, ist nicht verlässlich vorauszusagen. Der Dieselskandal um VW hat gezeigt, dass ein respektiertes System wie der Dieselantrieb über Nacht hinterfragt wird. Sicher scheint einzig, dass sich der digitale Umbruch vehementer und schneller entwickelt, als wir das noch vor kurzer Zeit gedacht haben. Neben der IT spielt der Faktor Mensch eine grosse Rolle. Er entscheidet, was am Markt Erfolg hat.

Autovisionär Frank M. Rinderknecht und sein Unternehmen Rinspeed entwickeln innovative Fahrzeuge. Der 61-Jährige berät Firmen rund um den Globus bei Fragen zur Mobilität. (Bild: Rinspeed.eu)

Neu: Auto leasen und dann teilen

Mit sharoo.com können private Fahrzeuge einfach und sicher vermietet werden. Das hat drei Vorteile: Ein geteiltes Auto bringt Mieteinnahmen und die eigenen Kosten sinken erheblich. Zweitens ist es ökologisch sinnvoller, wenn ein Auto von vielen Personen gefahren wird, statt nur von der Besitzerin oder dem Besitzer. Und das eigene Auto teilen macht Freude - egal, ob es ein Tesla, ein Transporter oder ein Kleinwagen ist.

Um die Sharing Mobility in der Schweiz auf das nächste Level zu bringen, starten das Car-Sharing Unternehmen sharoo.com und die Schweizer Kredit- und Leasinggesellschaft cashgate eine Zusammenarbeit. Bald wird es in der Schweiz erstmals möglich sein, ein Leasing-Fahrzeug privat weiter zu vermieten.

Alle Infos, Bedingungen und Kosten rund um das private Car-Sharing und dem exklusiven Angebot gibt es unter sharoo.com/cashgate oder an der Auto Zürich Car Show in der Messe Oerlikon, Halle 6 Stand B03, vom 10. bis 13. November 2016.

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Diesen Beitrag erstellte Commercial Publishing Tamedia in Zusammenarbeit mit sharoo.com und cashgate.

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